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14.11.2016 16:54

Hassan Ali Dulfaqar - Ein Leben zwischen den Welten.

Dr. Sonja Hegasy Zentrum Moderner Orient (ZMO)
Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V. (GWZ)

    Im Oktober 2016 wurden der Bibliothek des Berliner Zentrums Moderner Orient (ZMO) grundlegende, arabischsprachige Forschungsliteratur zur irakischen Kultur- und Zeitgeschichte gestiftet. Die Büchersammlung stammt von dem Journalisten Hassan Dulfaqar (*1934, †2014), dessen Vorfahren in Bagdad lebende iranische Kurden waren. Von Bagdad aus floh Hassan Dulfaqar 1955 nach einem Todesurteil nach Europa und lebte anschliessend in Deutschland. Die Schenkung stammt von seiner Tochter Jane Dulfaqar.

    1926 siedelten die Eltern von Kermanshah in Persien nach Baghdad im Iraq über. Hassan Dulfaqar wurde dort 1934 als erstes von acht Kindern geboren. Nach Abitur 1953 und Beginn eines Studiums in Baghdad, wurde er 1954 im Zusammenhang mit den Wirren um die Unabhängigkeit des Iraqs zum Tode verurteilt. Er floh nach Österreich, wo er ein Studium der Medizin begann. 1961 zog er nach Dresden, wo er ein Studium der Architektur begann und nebenbei als freier Journalist, Übersetzer und Kalligraf arbeitete. 1977 zieht er in die BRD nach München und wird Journalist für die irakische Zeitung Al-Jumhuriyya (Die Republik). Seit 1986 war Hassan Dulfaqar Chefredakteur für die arabische Redaktion der Fachzeitschrift 'Printing and Packaging'. Er starb 2014 in München.

    Interviewanfragen zur Schenkung oder an seine Tochter Jane Dulfaqar bitte an yasser.mehanna@zmo.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Politik
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
    Deutsch


    Hassan Ali Dulfaqar


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