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12.12.2016 10:14

Prof. Dr. Rita Süssmuth erhält Dorothea-Schlözer-Medaille der Universität Göttingen

Thomas Richter Öffentlichkeitsarbeit
Georg-August-Universität Göttingen

    Die Universität Göttingen hat die ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth, mit der Dorothea-Schlözer-Medaille geehrt. Damit würdigt sie Prof. Süssmuths Verdienste um Wissenschaft und Forschung und ihren besonderen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen an Hochschulen.

    Pressemitteilung Nr. 272/2016

    Auszeichnung für Engagement in Wissenschaft und Gleichstellung
    Prof. Dr. Rita Süssmuth erhält Dorothea-Schlözer-Medaille der Universität Göttingen

    (pug) Die Universität Göttingen hat die ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Rita Süssmuth, mit der Dorothea-Schlözer-Medaille geehrt. Damit würdigt sie Prof. Süssmuths Verdienste um Wissenschaft und Forschung und ihren besonderen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen an Hochschulen.

    „Rita Süssmuth genießt als sozial und kulturell engagierte Politikerin und Erziehungswissenschaftlerin großes Ansehen“, sagte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel. „Sie hat sich in ihrem beruflichen Werdegang und außerberuflichen Engagement ebenso konsequent wie feinfühlig für die Förderung von Frauen vor allem an Hochschulen und in der Wissenschaft eingesetzt.“ Prof. Beisiegel überreichte die Auszeichnung am Freitagabend im Rahmen des Jahresabschlussempfangs der Universität Göttingen.

    Rita Süssmuth, Jahrgang 1937, übte zwischen 1966 und 1982 zahlreiche wissenschaftliche Tätigkeiten an der Pädagogischen Hochschule Ruhr, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Dortmund aus. Bevor sie in die Politik wechselte, leitete sie zwischen 1982 und 1985 das Forschungsinstitut „Frau und Gesellschaft“ in Hannover. 1985 wurde sie zur Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (ab 1986 zusätzlich für Frauen) ernannt und war damit die erste Frauenministerin auf Bundesebene. Von 1987 bis 2002 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages mit dem Mandat des Wahlkreises Göttingen. Von 1988 bis 1998 war sie die Präsidentin des Deutschen Bundestages.

    Neben dem Vorsitz über die Frauen Union von 1986 bis 2001 war sie von 1987 bis 1998 Mitglied des CDU Präsidiums. Von 2000 bis 2001 saß sie der Unabhängigen Kommission Zuwanderung vor. Nach dem Ende ihrer Zeit als aktive Politikerin übernahm sie zahlreiche weitere Aufgaben. Von 2002 bis 2004 saß sie dem Sachverständigenrat für Zuwanderung und Integration vor. Von 2004 bis 2005 gehörte sie der UN-Weltkommission für Internationale Migration an. Seit 2010 ist sie Präsidentin des deutschen Hochschulkonsortiums der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul.

    Die Universität Göttingen vergibt die Dorothea-Schlözer-Medaille seit 1958 auf Beschluss des Senats der Hochschule. Prof. Süssmuth ist die neunte Persönlichkeit, die mit der Medaille geehrt wird. Die Auszeichnung erinnert an Dorothea Schlözer (1770 bis 1825), Tochter des Göttinger Professors und Publizisten August Ludwig Schlözer, die an der Georgia Augusta Sprachen, Mathematik und Naturwissenschaften studierte. Sie wurde 1787 in Göttingen als erste Frau in Deutschland zum Doktor der Philosophie promoviert.


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=5699


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    von links nach rechts: Prof. Dr. Rita Süssmuth, Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Beisiegel


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    v.l.n.r.: Senatssprecher Prof. Dr. Nicolai Miosge, Prof. Süssmuth, Inge Wettig-Danielmeyer, Prof. Beisiegel.


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