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11.01.2017 12:57

Neue Max-Planck-Forschungsgruppe untersucht Quantenphänomene

Christina Bornschein Pressestelle
Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts

    Der neu berufene Forschungsgruppenleiter Claudiu Genes hat im Januar 2017 seine Arbeit am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen aufgenommen. Seine Gruppe untersucht theoretische Aspekte der Quantenoptik. Die Forschung passt damit zum Ziel des Max-Planck-Instituts, die innovativen Aspekte von Licht zu untersuchen - insbesondere die Eigenschaften einzelner Quantenteilchen wie Photonen.

    Viele halbleitende Materialien wie Silizium sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie sind als Bestandteil von Chips in Smartphones, Tablets und Computern verbaut. Biologische Halbleiter hingegen werden sehr selten verwendet, da ihre Fähigkeit Elektronen zu transportieren nicht besonders hoch ist. Sie wären jedoch günstige und flexible Alternativen zu herkömmlichen Halbleitern. Genau das ist der Ansatzpunkt der Forschungsgruppe von Claudiu Genes: „Wir arbeiten daran, die Eigenschaften solcher organischer Materialien zu verändern, indem wir ihre Interaktion mit Licht nutzen.“ Die Wissenschaftler wollen so den Elektronentransport im Material verbessern. In weiter Zukunft wäre diese Technik auch in praktischen Anwendungen denkbar, in Geräten etwa, die durch Licht modifiziert werden könnten.

    Claudiu Genes studierte in Bukarest, Rumänien, und promovierte anschließend 2006 an der University of Michigan, Ann Arbor in den USA. Es folgten Forschungsaufenthalte an der Universität Camerino in Italien und der Universität Innsbruck in Österreich. Seit 2013 leitete er eine Forschungsgruppe an der Universität Innsbruck, bevor er Anfang 2017 als Forschungsgruppenleiter an das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts nach Erlangen wechselte. Für seine wissenschaftlichen Leistungen im Bereich der Optomechanik wurde er 2013 mit dem Ludwig-Boltzmann-Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.

    Forschungsgruppen zur Förderung begabter Nachwuchswissenschaftler

    Max-Planck-Forschungsgruppen werden an den Max-Planck-Instituten häufig zusätzlich zu den Institutsabteilungen als kleinere, vollkommen selbständig forschende Einheiten eingerichtet. Unter der Führung des Forschungsgruppenleiters bearbeiten Doktoranden sowie ein Postdoc gemeinsam ein spezifisches Forschungsthema. Die Leiterinnen und Leiter werden vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft berufen, dabei wird diese Position mit begabten Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern besetzt, die idealerweise vor höchstens sieben Jahren promoviert haben.


    Weitere Informationen:

    http://Forschung von Claudiu Genes (Seiteninhalt auf Englisch): https://www.mpl.mpg.de/en/institute/genes-research-group.html
    http://Web: https://www.mpl.mpg.de
    http://Facebook: https://www.facebook.com/PhysikDesLichts/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Physik / Astronomie, Werkstoffwissenschaften
    regional
    Forschungsprojekte, Personalia
    Deutsch


    Neubau des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen


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    Neuer Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts: Dr. Claudiu Genes


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