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07.02.2017 12:36

Ist das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften immer seriös?

Dr. Maren Bulmahn Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

    Das Publizieren seiner Arbeit ist für einen Wissenschaftler essenziell. Nur so kann er seine Ergebnisse präsentieren und für andere zugänglich machen. Herkömmliche Abonnement-Zeitschriften sind sehr teuer. Um den Zugang zu wissenschaftlichen Texten zu vereinfachen, entstehen immer mehr Open-Access-Zeitschriften. Doch nicht alle sind seriös, steht nun in den „Nachrichten aus der Chemie“.

    Nahezu täglich erhalten Wissenschaftler Angebote von Open-Access-Zeitschriften. Diese Zeitschriften finanzieren sich über Gebühren, welche die Autoren der Beiträge zahlen würden. Daher gibt es auch Zeitschriften, die wegen des Profits nahezu jeden Artikel veröffentlichen. Ein vertrauenswürdiges Gutachten scheint es hier nicht zu geben. Wie kann ein Wissenschaftler herausfinden, welcher Open-Access-Anbieter seriös ist?

    Hierbei gibt es verschiedene Kriterien. Zum Beispiel sollte das Peer-Review-Verfahren der Zeitschrift verfügbar und nachvollziehbar sein. Ein anderer Indikator ist die Häufigkeit des Erscheinens der Zeitschrift: Erscheint sie nur selten oder unregelmäßig, können redaktionelle Abläufe nicht funktionieren. Hilfe bietet auch das Directory of Open Access Journals – eine gemeinnützige Organisation, die Open-Access-Zeitschriften bewertet und qualitativ hochwertige fördert.

    Die Open Access Scholarly Publishers Association (OASPA) besteht aus mehreren Verlagen, die Standards für ihre Open-Access-Zeitschriften festlegen. Eine Mitgliedschaft in der OASPA kennzeichnet eine seriöse Zeitschrift.

    Welche Möglichkeiten des Open-Access es für Wissenschaftler gibt und weitere Kriterien zur Bewertung von Open-Access-Zeitschriften lesen Sie in Uwe Böhmes, Cornelia Raus und Silke Teschs Beitrag „Open Access – kostenlos oder sinnlos?“. Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter nachrichten@gdch.de.

    Nahezu 60.000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte, das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen sowie der große Stellenmarkt.


    Weitere Informationen:

    http://www.nachrichtenausderchemie.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Biologie, Chemie, Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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