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07.02.2017 16:49

Berliner Hochschul-Startups zeigen der deutschen Wirtschaft, was sie zu bieten haben

Sylke Schumann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

    Gedruckte Organe, Portemonnaies mit Aufladefunktion, lebensrettende Apps: Auf dem DEMO DAY von B!GRÜNDET und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie trifft die etablierte Industrie am Montag, dem 13. Februar, auf innovative Ideen junger Gründer: Rund 100 Vertreter von Top-Unternehmen aus Deutschland, unter anderem Siemens, Berliner Luft, Bundesdruckerei, BVG, General Electric, HUAWEI, Pfizer, SAP und Volkswagen, besuchen das Matchmaking-Event an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin, um Kooperationsmöglichkeiten mit 29 Hochschul-Startups aus der Hauptstadtregion auszuloten.

    Einladung zum Presse-Rundgang

    Wir laden Sie herzlich ein, die Hochschul-Startups während eines Presse-Rundgangs vor Veranstaltungsbeginn kennenzulernen:

    Termin:
    Montag, 13. Februar 2017, 15:45 bis 16:15 Uhr

    Ort:
    Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Campus Schöneberg, Haus B, Badensche Straße 51–52, 2. OG, 10825 Berlin

    Teilnehmer:
    Christian Rickerts, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe
    Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung
    Christian Gurol, Netzwerksprecher B!GRÜNDET, Leiter Startup Incubator Berlin, Gründungszentrum HWR Berlin
    Dr. Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie
    Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident HWR Berlin

    Bitte akkreditieren Sie sich für den Presse-Rundgang unter presse@berlin-partner.de.

    Die Hochschul-Startups

    Die unternehmerischen Lösungen der Startups sind vielfältig: von IT- und Mobile-Anwendungen über Industrie- und produktionsnahe Dienstleistungen bis hin zu Produkten für die Gesundheitswirtschaft. So stellt beispielsweise CrashAlerter eine App vor, die Verkehrsunfälle erkennt und einen Notruf absetzt. Der 3D-Bioprinter des Startups Cellbricks druckt Mini-Organe und lebendes Gewebe. Die Geldbörse, die Smartphones durch Auflegen mit Strom versorgt, ist eine Erfindung von Poqit Berlin. Alle Startups finden Sie hier.

    Christian Rickerts, Staatssekretär Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe:
    „In den vergangenen zehn Jahren hat Berlin einen beeindruckenden und stetigen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Insbesondere die Berliner Startup-Szene ist dabei zu einem wichtigen Impulsgeber in Deutschland und darüber hinaus in ganz Europa geworden. Der DEMO DAY bietet dabei jungen Startups eine attraktive Plattform, um sich mit etablierten Unternehmen zu vernetzen und sich über neue Ideen und Produktentwicklungen auszutauschen.“

    Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung:
    „Ohne unsere Hochschulen wäre Berlin nicht die dynamischste Startup Schmiede Europas. An unseren Universitäten und Fachhochschulen werden Innovationen frühzeitig erkannt und Studierende, Absolventen und Forschende bereits in der Vorgründungsphase motiviert, betreut und unterstützt. Dabei profitieren sie auch von den vielen Gründungszentren und Inkubatoren in unserer Stadt. Mit über 20.000 neuen Jobs und jährlichen Milliardenumsätzen gehören die Hochschulausgründungen längst zu unserem wichtigsten Zukunftskapital. Der B!GRÜNDET DEMO DAY ist eine tolle Initiative, die die Ergebnisse der Gründungsförderung auf eindrucksvolle Weise veranschaulicht.“

    Steffen Terberl, B!GRÜNDET Netzwerksprecher und Leiter Profund Innovation:
    „Ein Großteil der Ausgründungen aus Hochschulen bietet digitale sowie skalierbare Produkte und Services an. Gerade die Kompetenz zur Digitalisierung fehlt vielen etablierten Unternehmen. Unsere Startups können daher zugleich Vorbild, Kooperationspartner und attraktives Investitionsobjekt sein.“
    Dr. Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie: „Kooperationen zwischen kreativen Gründern und Etablierten aus der Industrie haben sich vielfach bewährt. In Berlin entstehen täglich neue Ideen für B2B-Lösungen. Hochschul-Startups sind im Bereich der technologischen Innovationen besonders stark. Regelmäßige Matchmaking-Events sind daher wichtig und gewünscht – der DEMO DAY bietet auch im dritten Jahr in Folge attraktive Kooperationspartner für beide Seiten.“

    Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin:
    „Die gründungsorientierte Lehre und die praktische Gründungsförderung gewinnen an Hochschulen in aller Welt immer mehr an Bedeutung. Auch die HWR Berlin bildet nicht nur potentielle Angestellte und Beamtinnen und Beamte aus, sondern übernimmt auch die Verantwortung, Unternehmer/innen-Persönlichkeiten zu entwickeln. Das geschieht verstärkt in dem Dreiecksverhältnis zwischen der HWR Berlin, etablierten Unternehmen und Startups.“


    Das Programm

    Damit etablierte Unternehmen und kreative Startups schnell herausfinden, ob und wie sie zusammenarbeiten können, treffen sie sich beim DEMO DAY zu Speed-Datings. Jedes Startup stellt darüber hinaus sein Produkt oder seine Dienstleistung an einem eigenen, kleinen Messestand vor. Begleitend dazu findet ein Programm statt, das sich unter anderem aus einem Power-Talk zum Thema „Kooperation von Startups und Unternehmen“ und zwei Workshops zusammensetzt, die sich beispielsweise mit der Frage beschäftigen, wie Gründer ihr Startup in ein erfolgreiches Scaleup verwandeln. Die Veranstaltung wird von Christian Rickerts, Staatssekretär für Wirtschaft, Energie und Betriebe, und Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, politisch begleitet. Dr. Michael Lemke, Senior Technology Expert bei HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland, wird eine Keynote Speech halten. Das komplette Programm finden Sie hier.

    Hochschulausgründungen und ihre Bedeutung für die Wirtschaftsregion
    Laut einer gemeinsamen Studie von neun Berliner Hochschulen und der Universität Potsdam beschäftigen Hochschul-Startups aus der Hauptstadtregion 22.000 Mitarbeiter und erwirtschaften drei Milliarden Euro*. Insgesamt haben sich in den letzten 20 Jahren rund 1.000 Unternehmen aus Hochschulen heraus gegründet – 400 Gründungen allein seit 2010**. Rund ein Drittel der Ausgründungen arbeiten mit Kooperationspartnern aus der Industrie zusammen*.

    * http://www.entrepreneurship.tu-berlin.de/menue/start_ups_events/gruendungsumfrag...
    ** http://www.entrepreneurship.tu-berlin.de/fileadmin/f22_entrepreneurship/Inspirat...



    Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

    Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin ist mit 10 000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio umfasst privates und öffentliches Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften in insgesamt mehr als 50 Studiengängen auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält aktuell rund 160 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. Als eine von Deutschlands führenden Hochschulen bezüglich der internationalen Ausrichtung von BWL-Bachelorstudiengängen belegt die HWR Berlin Spitzenplätze im deutschlandweiten Ranking des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und nimmt auch im Masterbereich vordere Plätze ein. In einer Umfrage von DEUTSCHLAND TEST ist die Hochschule im Weiterbildungsbereich 2016 als „BESTE Business School“ bewertet worden. Die HWR Berlin unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.
    www.hwr-berlin.de


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


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