idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
17.02.2017 12:07

Tagung: Paranoia, Populismus, Pogrom – archaische und nationalsozialistische Affekterbschaften

Nicola Veith Pressestelle
Frankfurt University of Applied Sciences

    Tagung zur Wirkung nationalsozialistischer Verfolgung in die gesellschaftliche Gegenwart

    Die Tagung „Paranoia, Populismus, Pogrom – archaische und nationalsozialistische Affekterbschaften“ am 24. und 25. Februar 2017 an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) will die Wirkung nationalsozialistischer Verfolgung in die gesellschaftliche Gegenwart (und Zukunft) der Bundesrepublik Deutschland hinein untersuchen. Die Teilnahmekosten betragen 25 Euro, ermäßigt 10 Euro; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, um Anmeldung unter ppp@sigmund-freud-institut.de wird gebeten. Veranstalter sind die Initiative 9. November e.V. und das Sigmund-Freud-Institut in Kooperation mit der Frankfurt UAS, mit freundlicher Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung.

    Während der Tagung gehen die Referentinnen und Referenten bei Vorträgen, Diskussionen und Lesungen unter anderem folgenden Fragen nach: Welche Ursprünge und Bedeutungen haben Pegida und andere rechtspopulistische Bewegungen? Welche individuellen Identifizierungen und sozialpsychologischen Mechanismen sind hier wirksam? Welche Rolle spielen das kulturelle und das kollektive Gedächtnis? Welche ökonomischen und gesellschaftspolitischen Bedingungen lassen komplexe Konflikte entstehen, für die Gruppen wie Pegida einfache „Lösungen“ anbieten? Wie entstehen „genozidale Stimmungen“, die in Pogrome umschlagen können?

    Termin: Freitag, 24.02.2017, ab 18 Uhr, und Samstag, 25.02.2017, 10-19.30 Uhr
    Veranstaltungsort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Gebäude 1, 4. Stock, Raum 401

    Kontakt und Anmeldung: Sigmund-Freud-Institut, Myliusstrasse 20, 60323 Frankfurt a.M., E-Mail: ppp@sigmund-freud-institut.de

    Weitere Informationen unter: http://www.frankfurt-university.de/fb4; http://www.sfi-frankfurt.de/veranstaltungen/paranoia-populismus-pogrom.html

    Programm:

    Freitag, 24.02.2017

    18 Uhr: Grußworte
    18.30 Uhr: Paranoia und Politik, Prof. Dr. Hajo Funke
    21 Uhr: Abendbuffet

    Samstag, 25.02.2017

    10 Uhr: „Szenisches Erinnern der Shoah und Pegida“, Dr. Kurt Grünberg

    „‘Dass der Zweite Weltkrieg seit 70 Jahren vorüber ist‘. Tiefenhermeneutische Analysen rechtspopulistischer Propaganda“, Dr. Jan Lohl

    „Das antisemitische und antiamerikanische Ressentiment in den verschwörungstheoretischen Weltdeutungsmustern zeitgenössischer völkischer Bewegungen“, Dipl.-Psych. Tom Uhlig

    Kommentar und Plenumsdiskussion, Prof. Dr. Michaela Köttig

    13 Uhr: Mittagspause

    14.30 Uhr: Lesung aus Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend

    14.45 Uhr: „Fremdheitserfahrung und Ohnmacht“, Prof. Dr. Regina Becker Schmidt, Dietmar Becker

    16.15 Uhr: Pause

    16.30 Uhr: „Verfolgungswahn, Zerstören, Totschlagen“, Dr. med. Wolfgang Leuschner

    17.30 Uhr: Podiumsdiskussion: Was tun?
    Moderation: Esther Schapira; Dipl.-Päd. Joachim Brenner; Prof. Dr. Hajo Funke; Dipl.-Psych. Thomas Gebauer; M.A. Franziska Schmidtke

    19.30 Uhr: Tagungsende


    Weitere Informationen:

    http://www.frankfurt-university.de/fb4
    http://www.sfi-frankfurt.de/veranstaltungen/paranoia-populismus-pogrom.html
    http://www.frankfurt-university.de


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Politik
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).