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07.03.2017 15:55

Forscher der Uni Gießen erhält Kurt von Rümker-Preis der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung

i.A. der GPZ Stefanie Hahn JKI Pressestelle
Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

    Auf den 5. Quedlinburger Pflanzenzüchtungstagen setzte sich Dr. Kai Peter Voss-Fels mit seinem Vortrag zur molekularen Analyse agronomischer Merkmale beim Brotweizen im Vortragswettbewerb der Nachwuchsforscher durch. 130 Wissenschaftler und Züchter trafen sich in Gatersleben auf Einladung des Leibniz Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), des Julius Kühn-Instituts (JKI) und der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ).

    (Gatersleben) Auf den 5. Quedlinburger Pflanzenzüchtungstagen, die vom 1. bis 3. März 2017 am Leibniz Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben stattfanden und gemeinsam mit dem Julius Kühn-Institut (JKI) in Quedlinburg durchgeführt wurden, trafen sich 130 Wissenschaftler und Pflanzenzüchter aus mehreren Ländern. Es wurden neueste Ergebnisse zur pflanzlichen Genomforschung und damit verbundene Anwendungsmöglichkeiten zur züchterischen Verbesserung von Nutzpflanzen vorgestellt.

    Die Tagung bietet besonders jungen Forscherinnen und Forschern ein Forum zur Präsentation ihrer Ergebnisse, die sie im Rahmen der Doktorarbeit erzielt haben. Im Gedenken an Kurt von Rümker, der die erste akademische Vorlesung zur Pflanzenzüchtung hielt, verleiht die Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ) alle 2 Jahre den nach ihm benannten Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist und für den besten Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung vergeben wird.

    Eine Jury wählte aus den 10 Kandidatinnen und Kandidaten Dr. Kai Peter Voss-Fels mit seinem Vortrag zur molekularen Analyse agronomischer Merkmale bei Brotweizen aus. Brotweizen ist die weltweit wichtigste Nutzpflanze. Das Brotweizengenom zeichnet sich im Vergleich zu anderen Nutzpflanzengenomen durch seine Größe und hohe Komplexität aus. Voss-Fels hat im Rahmen seiner Dissertation Chromosomenbereiche identifiziert, welche in den vergangenen Jahrzehnten im besonderen Maße durch die Pflanzenzüchtung selektiert wurden. Diesen Chromosomenbereichen konnte er wichtige agronomische Merkmale zuordnen: Die von ihm erzielten Ergebnisse stellen eine wichtige Grundlage für die weitere züchterische Verbesserung des Brotweizens dar - insbesondere im Hinblick auf die Anpassung der Pflanze an den Klimawandel.

    Kai Peter Voss-Fels hat in Giessen Agrarwissenschaften studiert. Seine Promotion fertigte er am dortigen Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung unter Anleitung von Prof. Dr. Rod Snowdon an.


    Anhang
    attachment icon PI der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Tier- / Agrar- / Forstwissenschaften
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Prof. Dr. Andreas Graner (Präsident der GPZ und Direktor des IPK) übergibt Rümker-Preisträger Dr. Kai Peter Voss-Fels die Siegerurkunde.


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