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20.03.2017 09:30

DECHEMA veröffentlicht Ausbildungsempfehlungen für Biotechnologie-Studiengänge

Dr. Kathrin Rübberdt Öffentlichkeitsarbeit
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

    In ihrem neuen Positionspapier „Empfehlungen für grundständige Studiengänge Biotechnologie“ formuliert die DECHEMA Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung von biotechnologischen und bioverfahrenstechnischen Studiengängen. Sie sollen einerseits den Fachbereichen an Universitäten und Hochschulen eine Orientierungshilfe sein, andererseits auch die Mobilität zwischen Studiengängen erhöhen. Die Empfehlungen bauen auf bewährten Ausbildungsinhalten auf, die die Grundanforderungen der jeweiligen Fachrichtung widerspiegeln; darüber hinaus lassen die Autoren ausdrücklich Raum für eine weitergehende Profilbildung der einzelnen Hochschulen und Studiengänge.

    Biotechnologie und Bioverfahrenstechnik überschreiten schon dem Namen nach traditionelle Fachgrenzen und gehören zu den Fächern, die sich nach wie vor rasant entwickeln. Fachübergreifendes Ver-ständnis ist damit für die Absolventen solcher Disziplinen genauso unabdingbar wie ein solides Fundament an Wissen und Kenntnissen, auf das sich aufbauen und das sich weiterentwickeln lässt.
    Rund 400 biowissenschaftliche Bachelor-Studiengänge werden aktuell an deutschsprachigen Hochschulen angeboten – eine schwer zu überschauende Vielfalt sowohl für Studieninteressenten wie für Personalverantwortliche. Was sollte ein Biotechnologe oder eine Bioverfahrenstechnikerin nach dem Grundstudium können? In ihrem neuen Papier definiert die Vorstandskommission „Ausbildung in der Biotechnologie“ die Grundlagen, die in allen Studiengängen enthalten sein sollten – ungeachtet der Organisation und Struktur des jeweiligen Angebots. Die Experten aus Industrie und Hochschulen unter-scheiden dabei nach den eher ingenieurwissenschaftlich orientierten Bioverfahrenstechnikstudiengängen, die mehr Wissen in den verfahrenstechnischen Grundlagen vermitteln sollen, und den eher natur-wissenschaftlich angelegten Biotechnologiestudiengängen, deren Vertiefung im Bereich der biologischen Systeme liegt. Dementsprechend variieren die empfohlenen Anteile der einzelnen Fächer in den jeweiligen Curricula. Absolventen beider Richtungen sollen in der Lage sein, den gesamten biotechnologischen Herstellungsprozess bis zum Endprodukt zu verstehen und zu beurteilen.
    Die „Empfehlungen für grundständige Studiengänge“ listen die abzudeckenden Themenbereiche und Inhalte übersichtlich auf und geben Hinweise auf die Anteile am Gesamtcurriculum. Die Autoren weisen gleichzeitig darauf hin, dass eine angepasste Überarbeitung von Lehrinhalten notwendig ist und Studiengänge nicht einfach aus Modulen anderer Fachrichtungen zusammengebaut werden können.
    Das Papier ist kostenlos zum Download verfügbar.


    Weitere Informationen:

    http://dechema.de/dechema_media/Ausbildungsempfehlung_JAN17_Digital-p-20002445.p...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie
    überregional
    Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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