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20.03.2017 14:25

Duale Studiengänge – ein Gewinn für Unternehmen und Mitarbeiter

Corinne Freundt Öffentlichkeitsarbeit
Technische Hochschule Bingen

    Bei einem Informationsabend der TH Bingen konnten sich Firmenvertreter zu den Vorteilen der ausbildungs- und berufsintegrierenden Studiengänge beraten lassen.

    Studieren neben Ausbildung und Beruf – das ist möglich in dualen Studiengängen. Vergangene Woche fand an der Technischen Hochschule (TH) Bingen ein Informationsabend für interessierte Firmen statt. Über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region, darunter Vertreter von Boehringer Ingelheim, Schott AG oder Löwen Entertainment nutzen die Gelegenheit, um sich zu informieren. Am Ende blieben nur noch wenige Fragen offen und die Vertreterinnen und Vertreter der Firmen nahmen viele Ideen für ihre Unternehmen mit. Prof. Klaus Kiene von der TH Bingen hat die Veranstaltung organisiert und leitet den Studiengang Maschinenbau-Produktionstechnik. Er war mit der Resonanz sehr zufrieden und erklärte: „Die Firmen haben großes Interesse an neuen Ausbildungskonzepten. Für viele ist es eine sinnvolle Maßnahme, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken.“
    Denn von einem dualen Studiengang profitieren immer beide Seiten – die Studierenden und die Unternehmen: Auszubildende können mit einem ausbildungsintegrierenden Studium einen Hochschulabschluss erreichen. Gleichzeitig bleiben sie den Firmen als qualifizierter Ingenieursnachwuchs erhalten. Mitarbeiter, die schon eine Berufsausbildung abgeschlossen haben, können mit einem berufsintegrierenden Studium einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter machen und Chancen innerhalb der Unternehmen nutzen.
    Die Vorteile der dualen Studiengänge sieht auch Volker Leinweber von der Schott AG: „Wir haben sehr positive Erfahrungen gemacht und dadurch Potenzialträger im Unternehmen halten und entwickeln können. Was uns besonders überzeugt, ist der sehr hohe Praxisbezug an der TH und die Orientierung an den Themen, die für die Unternehmen von besonderer Bedeutung sind.“ Auf diese Weise können die Studierenden die erworbenen Kenntnisse gezielt im Berufsleben einbringen, erklärt Leinweber und ergänzt: „Das ist ein großer Vorteil für beide Seiten – eine klassische Win-win-Situation.“ Die Schott AG ist seit der Gründung des Studiengangs Maschinenbau-Produktionstechnik mit ihren Auszubildenden und Mitarbeitern dabei.
    Schon seit mehr als zehn Jahren bildet die TH Bingen den akademischen Nachwuchs nicht nur in Vollzeitstudiengängen, sondern auch ausbildungs- und berufsintegrierend aus. Dazu gehören beispielsweise die Studiengänge Maschinenbau-Produktionstechnik, Versorgungstechnik und Agrarwirtschaft.


    Weitere Informationen:

    https://th-bingen.de
    https://www.th-bingen.de/studium/studiengaenge


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Energie, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Studium und Lehre, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


    Der Vize-Präsident der TH Bingen, Prof. Peter Leiß, spricht vor Firmenvertretern über die dualen Studiengänge.


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