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23.03.2017 09:54

Prof. Dr. Michael Kreißl ist neuer Leiter der Nuklearmedizin des Universitätsklinikums Magdeburg

Kornelia Suske Pressestelle
Universitätsklinikum Magdeburg

    Die Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität hat einen neuen Professor für Nuklearmedizin berufen: Prof. Dr. Michael Kreißl ist ab dem 1. April 2017 der neue Leiter des Bereichs Nuklearmedizin in der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin Magdeburg.

    Prof. Dr. med. Michael Kreißl, Jahrgang 1974, nahm nach seinem Medizinstudium in Würzburg im Jahr 2000 eine Tätigkeit als Assistenzarzt an der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf und promovierte im Jahr 2003. Daran schloss sich ein zweijähriger Forschungsaufenthalt an der University of California, Los Angeles, an. Nach seiner Rückkehr wurde er 2007 nach der Facharztanerkennung zum Oberarzt der Klinik ernannt und wechselte 2012 als leitender Oberarzt an die Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Augsburg. Er habilitierte sich 2014 an der Universität Würzburg.

    Der neue Leiter der Nuklearmedizin kann auf ein breites Spektrum von klinischen Erfahrungen verweisen sowohl im Hinblick auf Schilddrüsenerkrankungen, aber auch in der nuklearmedizinischen Diagnostik, insbesondere der Hybridbildgebung, und auch in der Radionuklidtherapie.

    Bei seinen wissenschaftlichen Untersuchungen widmet er sich unter anderem schwerpunktmäßig der translationalen molekularen Bildgebung und Etablierung/Evaluierung neuer nuklearmedizinischer Therapieverfahren. Prof. Kreißl ist ein ausgewiesener Experte in der Behandlung des Schilddrüsenkarzinoms und hier insbesondere der fortgeschrittenen Fälle. Neben seiner Tätigkeit in verschiedenen Expertenforen zum Schilddrüsenkarzinom ist er zudem als Gutachter für zahlreiche Fachzeitschriften aktiv.

    Prof. Kreißl möchte den Schwerpunkt Schilddrüse/Schilddrüsenkarzinom am Universitätsklinikum weiter ausbauen und die neuen, molekular ausgerichteten nuklearmedizinischen Therapieverfahren stärken, ebenso wie lokaltherapeutische interdisziplinäre Behandlungsmethoden innerhalb der Klink für Radiologie und Nuklearmedizin. Einen besonderen Stellenwert für seine Tätigkeit in Magdeburg misst Prof. Kreißl der Kooperation mit dem DZNE und der Neurologie, zum Beispiel im Hinblick auf Forschungsprojekte, die in Zusammenhang mit der Früherkennung und Behandlung von Demenzerkrankung stehen, bei. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der multimodalen Hybridbildgebung (SPECT/CT, PET/CT, PET/MR).


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Michael Kreißl


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