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24.03.2017 18:12

Die Erforschung der schnellen Hilfe durch E-Beratung

Doris Keßler Hochschulkommunikation
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

    Das Institut für E-Beratung der TH Nürnberg startet eine Forschungskooperation mit der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Das Ziel der Kooperation ist eine längerfristig angelegte sozialwissenschaftliche Begleitforschung und Weiterentwicklung des professionellen, anonymen und schnellen Onlineberatungsangebots der bke. Spannende Ausbildung: Auch Studierende aus dem Masterstudiengang Soziale Arbeit der TH Nürnberg sind in das Projekt eingebunden.

    Nürnberg, 24. März 2017. Hilfe bekommen, wenn man sie braucht − und zwar schnell, professionell und anonym. Das sind die Leitlinien der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Seit 2004 haben über 81.000 Jugendliche und Eltern bei der virtuellen Erziehungsberatung Unterstützung gesucht zu Problemen wie Mobbing, Sucht, Streit in der Familie oder Scheidung. Das Ziel der Forschungskooperation mit dem Institut für E-Beratung der TH Nürnberg ist, die bke-Onlineberatung zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

    Die erste Befragung von Nutzerinnen und Nutzern der bke im Dezember 2016 und Januar 2017 erforschte, wer die Beratung in Anspruch nimmt, über welche Wege die Ratsuchenden zur Onlineberatung finden und wie Eltern und Jugendliche die Angebote des Beratungsportals nutzen. An der Befragung haben sich bislang rund 250 Jugendliche und 200 Eltern beteiligt, weitere Befragungen werden folgen. „In dieser Forschungskooperation profitieren wir vom Erfahrungsschatz und der Zahlenbasis der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Gleichzeitig erwarten wir, dass die Rückkopplung der Forschungsergebnisse in die Lehre und Ausbildung unseren Studierenden als künftige Fachkräfte in der psychosozialen Beratung zu Gute kommt“, fasst die wissenschaftliche Leiterin des Forschungsprojekts, Prof. Dr. Ruth Limmer, Dekanin der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, zusammen. „Für die systematische Weiterentwicklung unserer Beratungsqualität ist die Kooperation mit der TH Nürnberg als kompetentem Partner eine starke Perspektive“, erklärt die Geschäftsführerin der bke, Silke Naudiet.
    Auch Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit an der TH Nürnberg sind in das Projekt eingebunden – das ist ein Teil der spannenden angewandten Forschung und Lehre der TH Nürnberg.


    Das Institut für E-Beratung an der Technischen Hochschule Nürnberg erforscht die Online-Kommunikation in der psychosozialen Beratung. Das Institut bündelt Projekte, Expertenwissen und Aktivitäten aus diesem Bereich. Das Institut kooperiert eng mit der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg.
    www.e-beratungsinstitut.de

    Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) mit Sitz in Fürth ist der Fachverband für Erziehungs-, Familien- und Jugendberatung. In der bke sind über die Mitgliedschaft in den Landesarbeitsgemeinschaften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gut 1.000 Erziehungsberatungsstellen in Deutschland organisiert.
    www.bke.de

    Hinweis für Redaktionen:
    Kontakt:
    Prof. Dr. Richard Reindl, Institut für E-Beratung, Tel. 5880-2533, E-Mail richard.reindl@th-nuernberg.de
    Hochschulkommunikation der TH Nürnberg, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@th-nuernberg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


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