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30.03.2017 13:28

Call for Papers: 16. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

DNVF Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V.

    Für den 16. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung organisiert vom Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V. können bis zum 17. April Beiträge eingereicht werden. Besondere Angebote bietet der Kongress für Nachwuchswissenschaftler*innen und neu gestartete Projekte aus den Innovationsfonds und den aktuellen Förderprogrammen des BMBF (Medizininformatik und Strukturförderung).

    Der 16. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung (DKVF) wird vom 4. bis 6. Oktober 2017 in Berlin stattfinden und wer sich in das breit gefächerte Programm einbringen möchte, hat bis einschließlich 17. April die Möglichkeit, Vorschläge für Vorträge oder Poster-Präsentationen einzureichen.

    Beiträge sind zu den folgenden Themengebieten willkommen:
    • Innovative Versorgungskonzepte (Modellprojekte, sektorübergreifende Versorgung, Versorgungsnetze, regionale Versorgungspfade, point-of-care Diagnostik, Regionalbudgets, Geschäftsmodelle in der Versorgung, gesetzliche Grundlagen, …)
    • Arbeitsteilung im Gesundheitswesen (Delegation, Substitution, Qualifikation, Attraktivität von Gesundheitsberufen, …)
    • Patientenzentrierte Versorgung (Gesundheitskompetenz, PROs, Priorisierung, Qualitätsindikatoren, Patientensicherheit, …)
    • eHealth in der regionalen Versorgung (Digitale Patientenakte, Telemedizin, Internetmedizin, IT-Infrastruktur, Digital Health, E-Learning, Apps, Wearables, mHealth, …)
    • Prävention als neue Versorgungsoption (Prävention im ambulanten und stationären Setting, Evidenz und Effizienz in der Prävention, individualisierte Prävention, …)
    • Versorgungsforschung in der Diagnostik (Qualität, Screening/Früherkennung, Risikostratifizierung, Prädiktion, Precision Medicine, Molekulare Diagnostik, neue Verfahren, …)
    • Methoden und Theorien in der Versorgungsforschung (Analytische Designs, Interventionsstudien, Neues aus der Gesundheitsökonomie, Register, neue Instrumente, Modellierung und Simulation von Gesundheitssystemen, qualitative Methoden, mixed methods, Aktuelle bewilligte Projekte und Studienprotokolle, …)
    • Neue Herausforderungen (kultursensible Versorgung, Versorgung von Flüchtlingen, nicht-versicherte Patienten, Barrieren, …)
    • Versorgung im letzten Lebensjahr (Palliativmedizin, …)
    • Betriebliche Gesundheitsförderung
    • Gesundheitswirtschaft als Partner in der (regionalen) Versorgung
    • Organisationsbezogene Versorgungsforschung
    • Qualität in der Versorgungsforschung (Qualität in der regionalen Versorgung, Qualitätsdarstellung und Qualitätswettbewerb, innovative Konzepte zum Qualitätsverständnis, Qualitätsindikatoren, …)
    • Versorgungsziele
    • Freie Themen

    Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache als Poster oder Vortrag eingereicht und präsentiert werden. Die 15-köpfige Programmkommission behält sich jedoch vor, das gewünschte Format zu ändern. Abstracts sind auf 5.000 Zeichen limitiert und sollten neben dem Titel, dem Hintergrund, der Fragestellung, der Methode, den Ergebnissen und der Diskussion auch praktische Implikationen enthalten.

    Für Nachwuchswissenschaftler*innen gibt es in diesem Jahr erstmalig die Möglichkeit einen Abstract für den Science-Slam einzureichen. In einer eigenen Session haben die Teilnehmenden (Studierende oder Doktoranden) jeweils 3 Minuten Zeit, die eigene wissenschaftliche Abschlussarbeit vorzustellen. Den besten drei Teilnehmenden werden Preise verliehen.

    Nachwuchswissenschaftler*innen, die einen Abstract einreichen, können sich für ein Kongressstipendium bewerben. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Kongresswebseite unter der Rubrik „Abstracteinreichung“.

    Eine weitere Besonderheit bietet der Kongress für die Projekte, die sich einer Förderung aus den aktuellen Förderprogrammen des BMBF wie dem Strukturaufbau in der Versorgungsforschung (Kooperationsnetze) und zur Medizininformatik oder dem Innovationsfonds (neue Versorgungsformen und Versorgungsforschung) erfreuen und gerade erst gestartet sind oder starten werden. „Wir möchten diesen Projekten eine Präsentationsmöglichkeit vor der scientific community der Versorgungsforschung bieten und laden diese ausdrücklich ein, sich vorzustellen – auch wenn natürlich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ergebnisse vorliegen können“, so Prof. Wolfgang Hoffmann (Greifswald) der als Hauptgeschäftsführer des DNVF das Amt des Kongresspräsidenten übernommen hat.

    Hinter dem dreitägigen Kongress steht das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V., das regelmäßig Wissenschaftlern, Vertretern der Versorgungspraxis und Gesundheitspolitik die Plattform für den Dialog zu den Themen der Versorgungsforschung bietet. „Mit dem Kongressthema‚ Zukunft Regionale Versorgung – Forschung, Innovation, Kooperation‘ greifen wir ein sehr aktuelles Thema auf, bei dem wir in besonderer Weise darstellen können, wie Versorgungsforschung durch aussagekräftige Bedarfsanalysen, zielgerichtete Interventionen und methodisch hochwertige Evaluationen zur Weiterentwicklung des Gesundheitssystems beitragen kann“ erklärt der Kongresspräsident, der sich auf zahlreiche Einreichungen freut und hierzu alle Versorgungsforscher*innen herzlich einlädt.


    Weitere Informationen:

    http://dkvf2017.de/ zum Kongress
    http://www.dnvf.de/ zum DNVF


    Anhang
    attachment icon DKVF Flyer

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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