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09.05.2017 17:12

Jubiläumsveranstaltung: Zehn Jahre Netzwerk AlternsfoRschung

Marietta Fuhrmann-Koch Kommunikation und Marketing
Universität Heidelberg

    Wie kann gutes Altern gelingen? Das ist die zentrale Forschungsfrage des Netzwerks AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg, das im Sommer 2007 seine Arbeit aufgenommen hat. Seither beschäftigen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Mediziner und Ökonomen interdisziplinär mit verschiedenen Aspekten des Älterwerdens. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lädt das NAR am 18. und 19. Mai 2017 zu einer zweiteiligen Jubiläumsveranstaltung mit Festvortrag und Kongress ein.

    Pressemitteilung
    Heidelberg, 9. Mai 2017

    Jubiläumsveranstaltung: Zehn Jahre Netzwerk AlternsfoRschung
    Kongress und Festvortrag mit den Alternsforschern Ursula Lehr, Andreas Kruse und Konrad Beyreuther

    Wie kann gutes Altern gelingen? Das ist die zentrale Forschungsfrage des Netzwerks AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg, das im Sommer 2007 seine Arbeit aufgenommen hat. Seither beschäftigen sich Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Mediziner und Ökonomen interdisziplinär mit verschiedenen Aspekten des Älterwerdens. Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens lädt das NAR zu einer zweiteiligen Jubiläumsveranstaltung ein. Am 18. Mai 2017 sprechen die frühere Bundesfamilienministerin und Alternsforscherin der ersten Stunde, Prof. Dr. Ursula Lehr, und der Direktor des Instituts für Gerontologie an der Ruperto Carola, Prof. Dr. Andreas Kruse, über „Altern, wie wir es sehen“. Am 19. Mai 2017 folgt ein Kongress. Im Mittelpunkt stehen die Arbeit des Netzwerks und der Stand der Alternsforschung in Deutschland. Dabei wird der Gründungsdirektor des NAR, der Alterns- und Alzheimerforscher Prof. Dr. Konrad Beyreuther, eine Bilanz ziehen sowie Perspektiven und Ziele der künftigen Arbeit vorstellen.

    „In einem ganzheitlichen Ansatz erforschen wir den Prozess des Alterns in allen seinen Aspekten. In dieser Interdisziplinarität ist das Netzwerk Alternsforschung einmalig in Deutschland“, betont Prof. Beyreuther. Die Forschung umfasst die biologische Grundlagenforschung und medizinische Alternsforschung sowie deren geistes-, sozial- und verhaltenswissenschaftliche Aspekte und beschäftigt sich auch mit medizinischen und sozio-ökonomischen Interventionsmöglichkeiten. Zu den Kooperationspartnern gehören neben den Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg das Deutsche Krebsforschungszentrum, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und die Universität Mannheim.

    Ein wesentlicher Bestandteil des Netzwerks AlternsfoRschung ist die Nachwuchsförderung. So wurden in den vergangenen zehn Jahren fast 80 junge Wissenschaftler ausgebildet, insbesondere im Graduiertenkolleg „Demenz“ und seit 2016 im Kolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“. Zur Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses wurden zudem zwei NAR-Kollegs eingerichtet, in denen herausragende junge Forscherinnen und Forscher mit NAR-Professoren und Gastwissenschaftlern zusammenarbeiten. Die Mitglieder des Netzwerks, zu dem auch Nachwuchs- und Juniorforschungsgruppen gehören, präsentieren ihre Arbeit regelmäßig in Kolloquien und Kongressen. Über Erkenntnisse aus der Forschung und ihre Umsetzung in den Alltag informiert das NAR interessierte Bürgerinnen und Bürger unter anderem im Rahmen von Seminaren zu Themen wie Prävention im Alter oder Ernährung und Bewegung.

    Die Jubiläumsveranstaltung „Zehn Jahre Netzwerk AlternsfoRschung“ startet am Donnerstag, 18. Mai, mit einem Festvortrag in Form eines Gesprächs zwischen Ursula Lehr und Andreas Kruse. Die frühere Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit etablierte die Alternsforschung in Heidelberg und Deutschland und war Gründungsdirektorin des Instituts für Gerontologie an der Universität Heidelberg. Andreas Kruse, aktuell Direktor des Instituts und einer der führenden Alternsforscher Deutschlands, ist unter anderem Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung. Die öffentliche Veranstaltung in der Aula der Alten Universität beginnt um 18 Uhr.

    Der Kongress am Freitag, 19. Mai, widmet sich der Frage, was das NAR im vergangenen Jahrzehnt zur Forschung beigetragen hat und welche Themen künftig bearbeitet werden. Festredner ist der Genfer Wissenschaftler Prof. Dr. Matthias Kliegel, der zum Thema „Kognitives Altern – heute und morgen“ spricht. Alternsforscher aus ganz Deutschland werden mit den NAR-Direktoren Prof. Dr. Hans-Werner Wahl, Prof. Dr. Hermann Brenner und Prof. Dr. Jürgen M. Bauer über den Forschungsstand in Deutschland diskutieren. Zudem stellen zwei Nachwuchsgruppen aus den Bereichen Sportwissenschaft und Epidemiologie ihre Arbeit vor.

    Der Kongress findet von 9.30 bis 17 Uhr in der Aula der Alten Universität statt. Die Öffentlichkeit ist zur Teilnahme eingeladen. Anmeldungen sind unter www.nar.uni-heidelberg.de, per Mail an kongress@nar.uni-heidelberg.de oder telefonisch unter (06221) 54-8101 möglich.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Im Vorfeld der Veranstaltung stehen Ursula Lehr, Andreas Kruse und Konrad Beyreuther für Interviews zur Verfügung. Terminfragen richten Sie bitte telefonisch unter (06221) 54-8101 an Taisiya Baysalova.

    Kontakt:
    Dr. Birgit Teichmann
    Netzwerk AlternsfoRschung
    Telefon (06221) 54-8124
    teichmann@nar.uni-hd.de

    Kommunikation und Marketing
    Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
    presse@rektorat.uni-heidelberg.de


    Weitere Informationen:

    http://www.nar.uni-heidelberg.de/veranstaltungen/kongress


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Wirtschaft
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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