Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
idw-Abo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
31.05.2017 13:21

Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit

Antje Dauer Pressestelle
Herzog August Bibliothek

    Neues Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft an
    der Herzog August Bibliothek

    Ziel des Projektes ist die interdisziplinäre Erschließung der epochalen Bedeutung von Konzepten und Praktiken des Übersetzens als zentrale und allgegenwärtige Kulturtechnik der Frühen Neuzeit. Die Initiative zur Einrichtung des Schwerpunktprogramms ging von der Technischen Universität Braunschweig, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und der Universität Duisburg-Essen aus. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit“ ab 2018 zunächst für drei Jahre.

    Mit der Frühen Neuzeit wird eine frühe Epoche der Globalisierung in den Blick genommen, als sich die ‚alte‘ Welt außereuropäischen Räumen und Kulturen öffnete; die seit dem 15. Jahrhundert ausgebildeten gesellschaftlichen Leitvorstellungen, Wahrnehmungsmuster und Kommunikationsformen sind bis in die Gegenwart von prägender Bedeutung. Diese Zusammenhänge will das Programm aufdecken, um das Bewusstsein für die gegenwärtige Übersetzungsproblematik zu schärfen und aus historischer Perspektive Lösungsstrategien interlingualer und interkultureller Verständigung zu reflektieren.

    Peter Burschel, Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, erforscht seit Jahren Formen kultureller Zugehörigkeiten und Praktiken interkultureller symbolischer Kommunikation in der Frühen Neuzeit. Sein wichtigstes Forschungsfeld ist der „westöstliche“ Kulturkontakt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit die ritualisierte Praxis diplomatischer Kommunikation unter den Bedingungen wechselseitiger kultureller Distanzerfahrung dazu beigetragen hat, Prozesse der Selbstbeobachtung – und Selbstthematisierung – zu intensivieren und zu dynamisieren.

    Das Schwerpunktprogramm wird von Regina Toepfer, Institut für Germanistik der TU Braunschweig, zusammen mit Peter Burschel, HAB, und Jörg Wesche, Institut für Germanistik der Universität Duisburg-Essen, koordiniert.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Geschichte / Archäologie, Kulturwissenschaften, Philosophie / Ethik, Religion, Sprache / Literatur
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).

    Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Durch das Weitersurfen auf idw-online.de erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Datenschutzerklärung
    Okay