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08.06.2017 09:43

Potenziale aus Wissenschaft und Industrie bündeln

Juliane Dölitzsch Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Erster Data Science Day Jena wird am 15. Juni an der Universität Jena veranstaltet

    Daten sind der Rohstoff, der das digitale Zeitalter befeuert. Ob im Onlinehandel, bei selbststeuernden Autos, moderner Mikroskopie oder in der medizinischen Diagnoseunterstützung: Schon heute kommt fast jeder mit datengetriebenen Technologien in Berührung. Deren Bedeutung für Wirtschaft, Industrie und akademische Forschung wächst stetig weiter. Um dieses wichtige Zukunftsfeld in Jena mitzugestalten, richten das Institut für Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), das Michael-Stifel-Zentrum an der FSU und die Gesellschaft für Informatik e. V. am 15. Juni von 13 bis 20 Uhr den ersten Data Science Day in den Rosensälen (Fürstengraben 27) aus.

    „Mit dem Data Science Day möchten wir alle Datenenthusiasten aus Wissenschaft und Industrie am Standort Jena und darüber hinaus zusammenbringen, um sich über aktuelle Entwicklungen auf diesem dynamischen Gebiet auszutauschen und bestenfalls gemeinsame Projekte anzustoßen“, erklärt Organisator Prof. Dr. Joachim Giesen vom Institut für Informatik.

    Der Standort Jena ist im Bereich Data Science schon sehr gut aufgestellt. Die hiesige wissenschaftliche Expertise schöpft sich insbesondere aus dem Michael-Stifel-Zentrum (MSCJ) für datengetriebene- und Simulationswissenschaften, das vor zwei Jahren gegründet wurde und unter dem Motto „Wissen aus Daten – Daten aus Wissen“ steht. Darüber hinaus hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in diesem Jahr ein neues Institut für Data Science in Jena gegründet, wo mittelfristig bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an datenwissenschaftlichen Themen arbeiten werden.

    Referenten aus Wirtschaft, Verwaltung und Uni-Umfeld

    Aus diesem Anlass wird Dr. Andreas Gerndt vom DLR in seinem Auftaktvortrag zum Data Science Day der Frage „Data Science im DLR – Das haben wir doch immer schon gemacht, oder?“ nachgehen. Des Weiteren werden Referenten der FSU, der Bauhaus-Universität Weimar, des Start-ups Alpha Analytics, der Konzerne Salesforce, Carl Zeiss AG, Accenture Cloud First und Intershop Communications AG, der Signal Cruncher GmbH und der Stadt Jena Einblick in ihre Data-Science-Aktivitäten geben. Die Veranstaltung beschließt Dr. Markus Döhring vom Global Player BASF mit dem Vortrag „Rebellion der Maschinen – maschinelles Lernen als Allheilmittel im Unternehmen?“

    Der Data Science Day 2017 ist interdisziplinär ausgerichtet, soll Theorie und Praxis zusammenbringen und insbesondere Studierende sowie Doktoranden aller Fachrichtungen ansprechen. Diese können am Data Science Day einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten im Bereich Data Science in Jena bekommen und sich mit den Firmen vernetzen, die ihrerseits stets auf der Suche nach Nachwuchs sind.

    Die interessierte Öffentlichkeit ist ebenfalls herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten unter: http://www.fmi.uni-jena.de/dsdj. Dort ist auch das vollständige Programm zu finden. Die Veranstaltung wird gefördert vom Förderverein des Instituts für Informatik der FSU Jena (FIFI e. V.), der Stadt Jena, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) und der Ernst-Abbe-Stiftung.

    Kontakt:
    Fakultät für Mathematik und Informatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Ernst-Abbe-Platz 2, 07743 Jena
    Manuela Meyer (organisatorisch)
    Tel.: 03641 / 946314
    E-Mail: dsdj[at]uni-jena.de

    Prof. Dr. Joachim Giesen (inhaltlich)
    Tel.: 03641 / 946310
    E-Mail: joachim.giesen[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.fmi.uni-jena.de/dsdj


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Informationstechnik
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Daten sind ein zentraler Rohstoff des digitalen Zeitalters. Hier im Bild: Detail des Servers der Datenbank der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek im Rechenzentrum der Uni Jena.


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