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09.06.2017 09:32

Kunst trifft Biologie

Juliane Dölitzsch Stabsstelle Kommunikation/Pressestelle
Friedrich-Schiller-Universität Jena

    Die Ausstellung „Neue Symbiosen“ im Bienenhaus der Universität Jena wird am 14. Juni eröffnet

    Der Maler Albrecht Dürer sagte einst: „Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur, wer sie heraus kann reißen, der hat sie.“ Von der engen Verbindung der Biologie mit der Kunst ist auch der Biologiedidaktiker Prof. Dr. Uwe Hoßfeld von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) rund 500 Jahre später überzeugt. In Kooperation mit Ines Leidenfrost von der Musik- und Kunstschule Jena hat er darum die Ausstellung „Neue Symbiosen“ organisiert, die am 14. Juni im Bienenhaus (Am Steiger 3) der Uni Jena eröffnet wird.

    „Die Freude an der Beobachtung, das Interesse für die Natur sowie die Bewunderung ihrer Schönheit und Eleganz eint Kunst und Biologie“, führt der Leiter der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik an der FSU aus. Dabei versprüht die Ausstellung Lokalkolorit im besten Sinne: „Wir zeigen nicht die Bilder von einem ausgewählten Künstler, sondern Werke von begabten, kunstbegeisterten Jenaern“, erklärt Hoßfeld, der einmal im Jahr eine Ausstellung im Bienenhaus initiiert.

    Die Idee stammt von Leidenfrost, deren Schülerinnen und Schüler ihre beeindruckenden Werke für die Ausstellung beisteuern. Im Unterricht haben sie sich mit didaktischen Modellen aus der Sammlung der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik auseinandergesetzt – zum Beispiel einer Kiste voller Schädel, Präparaten aus der Evolutionsbiologie und der Pflanzenwelt. Als Zeichnungen, Aquarelle, Drucke oder Scherenschnitte sind dabei die titelgebenden „Neuen Symbiosen“ entstanden, in denen Biologie zu Kunst wird.

    Idyll des Bienenhauses als Inspiration

    „Wir freuen uns, dass Prof. Hoßfeld das Bienenhaus und seinen Garten für uns öffnet. Denn auch dieses Idyll inspirierte bei der Anfertigung der Werke. Mit dem ‚anderen Blick‘ ist die Natur selbst zum Kunststück geworden. Wir konnten die Präparate neu kontextualisieren und noch nicht dagewesene Zugänge schaffen“, gibt Ines Leidenfrost einen Einblick in die Arbeiten ihrer Klassen. Unter den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern sind Kinder ab acht Jahren und Jugendliche ebenso wie Erwachsene vertreten. „Mit unseren über 50 Arbeiten sind wir Künstler unmittelbar vor Ort, wir mischen uns ein in die Arbeit der Wissenschaftler und antworten darauf mit künstlerischen Neuschöpfungen. Dabei verfügt die Präsentation der Bilder über einen gewissen Werkstattcharakter“, kündigt Leidenfrost an.

    Die Vernissage zur Ausstellung findet am 14. Juni im Rahmen des Sommerfestes der Arbeitsgruppe Biologiedidaktik statt und beginnt um 17.30 Uhr im Bienenhaus der Universität Jena. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Vom 15. Juni bis 30. Oktober ist die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr ebenfalls kostenfrei geöffnet, weitere Termine sind nach Absprache möglich.

    Kontakt:
    apl. Prof. Dr. Uwe Hoßfeld
    Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Friedrich-Schiller-Universität Jena
    Am Steiger 3 (Bienenhaus), 07743 Jena
    Tel.: 03641 / 949491
    E-Mail: uwe.hossfeld[at]uni-jena.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-jena.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Biologie, Kunst / Design
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    Ines Leidenfrost hatte die Idee zur diesjährigen Ausstellung im Bienenhaus der Uni Jena. Mit im Bild: Die Werke „Zebras“ von Ida-Marie Regenspurger (17) und „Ich sehe dich!“ von Floris Hansberg (16).


    Zum Download

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