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13.06.2017 15:59

ZMO-Wissenschaftlerin Dr. Hilal Alkan wird mit dem Voltaire-Preis geehrt

Yasser Mehanna Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO)
Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin e.V. (GWZ)

    Wissenschaft und Forschung stehen heute weltweit unter massiven Druck. Am schwersten scheint es derzeit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Türkei zu treffen. Tausende AkademikerInnen verloren hier im Zuge repressiver Maßnahmen der Regierung ihre Anstellung an Universitäten und Forschungseinrichtungen. Unter ihnen auch ZMO-Wissenschaftlerin Dr. Hilal Alkan, die eine Petition gegen den Krieg in den kurdischen Gebieten unterzeichnete und das Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten angeprangerte. Für ihren Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit in ihrer Heimat wird sie nun mit dem „Voltaire-Preis für Toleranz, Völkerverständigung und Respekt vor Differenz“ geehrt.

    Der Voltaire-Preis wird von der Universität Potsdam verliehen und von der Friede Springer Stiftung finanziert. Die Verleihung des Preises findet dieses Jahr zum ersten Mal statt und soll künftig jedes Jahr an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben werden, die sich für die Freiheit von Forschung und Lehre sowie für das Recht auf freie Meinungsäußerung einsetzen.

    Die Preisträgerin, Dr. Hilal Alkan ist derzeit als EUME-Fellow des Forum Transregionale Studien assoziierte Wissenschaftlerin am Berliner Leibniz-Zentrum Moderner Orient. Als Alexander von Humboldt-Stipendiatin wird sie ab diesem Sommer an der Alice Salomon Hochschule in Berlin forschen und im Jahr 2018 an das ZMO zurückkehren.

    Dr. Hilal Alkan ist Sozialwissenschaftlerin und beschäftigt sich in ihrem Forschungsprojekt „The Dyad of Care and Discipline: Aiding Syrian Migrants in Turkey” mit den Beziehungsverhältnissen zwischen den MitarbeiterInnen türkischer Hilfsorganisationen und syrischer MigrantInnen in der Türkei. Alkan beleuchtet die Thematik in ihrem Projekt unter Gesichtspunkten der Ethik, aber auch religiöser Normen und Gender-Konzeptionen.

    Die Verleihung des vom Potsdamer Künstler Mikos Meininger gestalteten Voltaire-Preises findet während der feierlichen Verabschiedung der AbsolventInnen der Universität Potsdam am 22. Juni 2017 statt. Festredner ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Am Tag der Preisverleihung, dem 22. Juni, organisiert die Universität Potsdam ein Pressegespräch, in dem der Präsident der Universität, Prof. Oliver Günther die Preisträgerin Dr. Hilal Alkan vorstellen wird. Es findet um 10 Uhr im Senatssaal (Haus 9, 1.OG) auf dem Campus Am Neuen Palais statt.


    Weitere Informationen:

    https://idw-online.de/en/news676212
    http://www.friedespringerstiftung.de/index.htm
    http://www.eume-berlin.de/fellows/vita/hilal-alkan.html
    https://www.zmo.de/index.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    www.zmo.de


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