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10.07.2017 09:14

Weiterentwicklung digitaler Bildungsressourcen – was planen die Akteure?

Dr. Evamarie Blattner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Wissensmedien

    Die Digitalisierung von Lernmaterialien verändert die universitäre Lehre, aber auch Produktions- und Distributionsprozesse. Im abschließenden Online-Event zum Themenspecial „Digitale Bildungsressourcen“ auf e-teaching.org, dem Informationsportal des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM), soll mit unterschiedlichen Akteuren diskutiert werden, welche neuen Entwicklungen sie in ihren konkreten Projekten für die nächste Zeit planen und welche Vorteile sie sich von diesen Schritten erhoffen.

    Tübingen 10.07.2017: Digitale Bildungsressourcen bieten vielfältige Möglichkeiten, Lernprozesse zu unterstützen, z. B. durch neue bildliche, bewegte und/oder auditive Darstellungsformen oder auch durch unterschiedliche Optionen zur Aktivierung Lernender. Doch nicht immer führt der Einsatz von Medien zu den erhofften verbesserten Lernergebnissen. Im Online-Event soll deshalb aufgezeigt werden, welche Konsequenzen E-Learning-Akteure aus ihren bisherigen Erfahrungen mit dem Einsatz digitaler Bildungsmedien ziehen, nicht nur in Bezug auf die Gestaltung solcher Materialien, sondern auch im Zusammenhang mit Einsatzszenarien, aber auch mit Produktions- und Distributionsprozessen.

    Gäste des Online-Podiums sind zwei Mitglieder der im Dezember 2016 gestarteten baden-württembergischen Förderlinie „Digital Innovations for Smart Teaching – Better Learning“: Der Mediziner Prof. Dr. Stefan Britsch (Universität Ulm) stellt vor, welche neuen Funktionen und Konzepte in seinem Projekt zur Weiterentwicklung der App „MyMi.mobile“ umgesetzt werden sollen. Die App basiert auf eine Mikroskopier-Lernplattform, welche bereits seit einigen Jahren erfolgreich an der Universität Ulm im Einsatz ist. Sarah Graf (AStA der Universität Hohenheim) berichtet darüber, inwiefern in ihr Projekt „Digitaler Lehrgarten“ speziell die Bedürfnisse und Vorstellung von Studierenden einfließen werden. Als dritter Gesprächspartner auf dem Podium stellt der Psychologe Prof. Dr. Johannes Moskaliuk (IWM) erste Ansätze zur Identifikation von Gelingensbedingungen für die Lehre mit digitalen Medien zur Diskussion, die in dem von ihm geleiteten BMBF-Projekt „Digital Learning Map 2020“ (LearnMap) entwickelt werden sollen.
    Der Login zum Online-Event am Montag, den 17. Juli 2017 ist ab 13.45 Uhr über die Startseite des Portals www.e-teaching.org oder direkt über http://bit.ly/2_Abschlussevent_Digitale-Bildungsressourcen möglich. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und dauert eine Stunde.

    Die Online-Events sind für alle Interessierten frei zugänglich. Aufzeichnungen stehen nach der Veranstaltung auf dem Portal zum Abruf zur Verfügung. Alle weiteren Termine der Online-Event-Reihe sowie zusätzliche Portalinhalte zum Themenspecial finden Sie unter:
    https://www.e-teaching.org/praxis/themenspecials/digitale-bildungsressourcen

    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartnerinnen:
    Projektkoordination: Dr. Anne Thillosen (a.thillosen@iwm-tuebingen.de), Tel. 07071 / 979-106
    Sekretariat: Petra Hohls (p.hohls@iwm-tuebingen.de), Tel. 07071 / 979-104

    Das Portal „e-teaching.org“
    www.e-teaching.org ist ein im Jahr 2003 gegründetes Informationsportal für Hochschulbildung mit digitalen Medien. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM). Seit 2014 wird e-teaching.org durch Haushaltsmittel des IWM finanziert. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts „Smart Teaching Baden-Württemberg“ besteht zudem eine laufende Förderung durch das Land Baden-Württemberg.

    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht, wie digitale Technologien eingesetzt werden können, um Wissensprozesse zu verbessern. Die psychologische Grundlagenforschung der rund 110 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist auf Praxisfelder wie Schule und Hochschule, auf Wissensarbeit mit digitalen Medien, wissensbezogene Internetnutzung und Wissensvermittlung in Museen ausgerichtet. Von 2009 bis 2016 unterhielt das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten Leibniz-WissenschaftsCampus (WCT) zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“, der ab 2017 als Nachfolgeprojekt unter dem Titel „Kognitive Schnittstellen“ weitergeführt wird.

    Kontakt & weitere Informationen zum Leibniz-Institut für Wissensmedien
    Dr. Evamarie Blattner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,
    Tel. 07071/ 979-222, E-Mail: presse@iwm-tuebingen.de

    Die Leibniz-Gemeinschaft
    Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u. a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.600 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,7 Milliarden Euro.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    fachunabhängig
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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