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17.07.2017 12:02

Margarete von Wrangell-Fellowship für Mannheimer Psychologin Dr. Monika Undorf

Katja Bär Pressestelle: Kommunikation und Fundraising
Universität Mannheim

    Dr. Monika Undorf, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Kognitive Psychologie und Differentielle Psychologie von Prof. Dr. Edgar Erdfelder, hat ein Margarete von Wrangell-Fellowship erhalten. Die Forscherin bekommt Fördermittel für ihr Habilitationsprojekt zum Thema Meta-Gedächtnis.

    Studenten, die gute Examen ablegen sind fleißig und schlau. Doch das ist nur ein Teil der Wahrheit. Eine wichtige Rolle spielt auch die richtige Einschätzung eigener Lernprozesse: Kann ich gut einschätzen, wie viel Zeit ich benötige, um den vorgegebenen Stoff bis zum Prüfungstermin zu lernen? Oder überschätze ich mich und fange viel zu spät mit dem Lernen an? “Studenten, die gut abschneiden, können sich in der Regel richtig einschätzen und ihr Lernverhalten somit effektiv steuern“, meint Dr. Monika Undorf. Die Psychologin beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Wissen von Menschen über ihre eigenen Lern- und Erinnerungsprozesse. Für ihr Habilitationsprojekt wurde Undorf 2017 in das begehrte Wrangell-Habilitationsprogramm aufgenommen. Finanziert wird das Projekt durch das baden-württembergische Wissenschaftsministerium sowie den Europäischen Sozialfonds.

    „Wir können nicht nur lernen und uns erinnern, sondern gleichzeitig auch unsere Gedächtnisprozesse reflektieren“, erklärt die Nachwuchsgruppenleiterin. In experimentellen Untersuchungen erforscht sie, welche kognitiven Prozesse dieser Fähigkeit zugrunde liegen. Faszinierenderweise bleibt das so genannte Meta-Gedächtnis auch im Alter weitgehend stabil: Während unser Gedächtnis bekanntlich mit den Jahren nachlässt, sind wir auch im hohen Alter in der Lage, die Möglichkeiten und Grenzen unserer Merkfähigkeit zutreffend einzuschätzen.

    Über das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm
    Ziel des Margarete von Wrangell-Habilitationsprogrammes ist es, exzellente Wissenschaftlerinnen an Universitäten und Hochschulen in Baden-Württemberg sowohl finanziell als auch ideell bei ihrem Weg zur Professur zu unterstützen, um somit den Frauenanteil in der Wissenschaft zu erhöhen. Das Programm wurde nach der ersten deutschen Professorin Margarete von Wrangell benannt. Die Chemikerin wurde 1923 an die Universität Hohenheim auf die dortige Professur für Pflanzenernährung berufen.

    Kontakt:
    Dr. Monika Undorf
    Lehrstuhl Kognitive und Differentielle Psychologie
    Universität Mannheim
    Tel. 0621/181-3569
    E-Mail: undorf@psychologie.uni-mannheim.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Dr. Monika Undorf


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