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17.07.2017 14:00

DZHW feiert die Eröffnung seines Forschungsdatenzentrums

Daniel Matthes Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung

    Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) bietet ab sofort Datensätze zu zahlreichen Befragungen des DZHW an. Damit stehen diese nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für weitere Forschungen und Auswertungen zur Verfügung. Auch Studierende können diese Datensätze für ihre Abschlussarbeiten nutzen.

    Hannover, den 17.07.2017: Am heutigen Montag wird das Forschungsdatenzentrum (FDZ) des DZHW mit einer Festveranstaltung in Hannover offiziell eröffnet. Zur Veranstaltung sind 80 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft eingeladen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen einige der nun zur Verfügung stehenden Datensätze vor und präsentieren Forschungsprojekte, welche auf Basis dieser Datensätze entstanden sind. „Die Eröffnung des Forschungsdatenzentrums am DZHW ist ein großer Schritt zur Schaffung einer hochwertigen und leistungsfähigen Informationsinfrastruktur für die Wissenschafts- und Hochschulforschung in Deutschland. Ich erwarte vom Forschungsdatenzentrum wichtige Impulse für Kooperationen mit den wissenschaftlichen Fachgemeinschaften und Hochschulen im In- und Ausland“ sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka anlässlich der Eröffnung.

    Das neue Forschungsdatenzentrum bietet zurzeit quantitative und qualitative Datensätze zu abgeschlossenen Befragungen des DZHW an. Dazu zählen beispielsweise das Studienberechtigtenpanel, das Absolventenpanel, die Sozialerhebung sowie das Promoviertenpanel. Hierbei handelt es sich um teils langlaufende Befragungsreihen des DZHW, die seit mehreren Jahrzehnten regelmäßig durchgeführt werden. In den kommenden Monaten werden weitere Datensätze des Instituts aufbereitet und über das FDZ zur Verfügung gestellt. „Mit der Einrichtung eines Forschungsdatenzentrums verbessern wir den Zugang zum Datenbestand des DZHW und unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, mit den Daten neue Forschungsergebnisse zu generieren“ betont Monika Jungbauer-Gans, wissenschaftliche Geschäftsführerin des DZHW, während der Eröffnungsfeier.

    Außerdem können andere Forschungseinrichtungen ihre Befragungsdaten aus dem Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung über das FDZ für Wissenschaft und Forschung bereitstellen lassen. Alle Daten werden als sogenannte Scientific Use Files (SUF) beziehungsweise Campus Use Files (CUF) zur Verfügung gestellt, in denen die Befragungsdaten anonymisiert und ausführlich dokumentiert wurden. Der Datenzugang erfolgt je nach datenschutzrechtlicher Einordnung per Download, über Fernzugriff (remote access) oder über einen Arbeitsplatz im FDZ (on site). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FDZ bieten zusätzlich Beratung zur Nutzung der Daten an. Alle Datensätze werden im FDZ dauerhaft archiviert.

    Gefördert wurde der Aufbau des FDZ mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Eine vorläufige Akkreditierung beim Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) liegt bereits vor, die nach einer halbjährigen Phase in eine dauerhafte Akkreditierung übergeht. Der Aufbau des Forschungsdatenzentrums für die Hochschul- und Wissenschaftsforschung lief von 2015 bis Mitte 2017.


    Weitere Informationen:

    https://fdz.dzhw.eu/


    Anhang
    attachment icon PM: Eröffnung des Forschungsdatenzentrums im DZHW

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Gesellschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Pädagogik / Bildung, Politik, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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