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17.07.2017 14:28

Internationale Experten für miniaturisierte und individualisierte Medizin trafen sich in Dortmund

Mona Okroy-Hellweg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IVAM Fachverband für Mikrotechnik

    Der 5. und 6. Juli 2017 standen in Dortmund im Zeichen der miniaturisierten und individualisierten Medizin: Die kombinierten Veranstaltungen MST-Konferenz und Health Business Connect, die der IVAM Fachverband für Mikrotechnik, die Wirtschaftsförderung Dortmund und der Clusters Pôle des Microtechniques gemeinsam vorbereitet haben, gaben internationalen Experten eine einzigartige Gelegenheit, an zwei Tagen Informationen über technische Entwicklungen und Trends in der Medizin und Gesundheitsversorgung zu teilen und Geschäfte anzubahnen.

    Rund 100 Experten für innovative Mikro- und Nanotechnologien, Digitalisierung, Trends und Zukunftsszenarien, Zertifizierung und Medizinprodukterecht aus Deutschland und benachbarten Ländern nahmen an den beiden Veranstaltungen teil.

    Die etablierte MST-Konferenz fand am 5. Juli bereits zum 14. Mal statt, sprach mit einer Session in englischer Sprache aber zum ersten Mal ein internationales Publikum an. Die Konferenz präsentiert Innovationen in der Mikrosystemtechnik und wird seit 2004 einmal jährlich von der Wirtschaftsförderung Dortmund und dem IVAM Fachverband für Mikrotechnik ausgerichtet. In diesem Jahr wurden Forschungsergebnisse, Anwendungen und Behandlungstrends aus dem Bereich der individualisierten Gesundheitslösungen präsentiert und diskutiert.

    Die Kombination von Miniaturisierung und Digitalisierung ermöglicht es, diagnostische Daten in Echtzeit und am Point-of-Care zu erfassen und auszuwerten. Neue Geräte bieten die gleiche Präzision wie Labortests, aber schnellere Ergebnisse, und sind auch von Laien zu bedienen. Auf der Konferenz wurden unterschiedlichste Technologien vorgestellt und diskutiert, die schnellere und präzisere Diagnosen und eine individuelle Behandlung ermöglichen, aber auch Chancen und Risiken, die aus der Befähigung von Patienten zur Selbstdiagnose und Selbstbehandlung resultieren.

    Nach einem vortragreichen Tag lag der Schwerpunkt bei der Veranstaltung „Health Business Connect – Micro & Nano MEETS Medical Innovation“ am 6. Juli im Technologiepark Dortmund auf dem bilateralen Austausch. In mehr als fünfzig B2B-Gesprächen entwickelten Vertreter von zwanzig Unternehmen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien gemeinsame Projekte und Geschäftsideen. Die Business Meetings wurden von IVAM und dem französischen Partner Pôle des Microtechniques mit Sitz in Besançon in Frankreich organisiert.

    Ein Rahmenprogramm aus Impulsvorträgen, Unternehmenspitches und einer Führung am Fraunhofer-Institut für Software und Systemtechnik ISST rundeten das Programm der Health Business Connect ab. Unter anderem erhielten die Teilnehmer im Industrial Data Space (IDS)-Labor des Fraunhofer ISST spannende Einblicke in die Möglichkeiten der Augmented Reality, mit deren Hilfe zum Beispiel Vitalparameter von Tieren in einer Herde sichtbar gemacht werden können.

    Die Teilnehmer beider Veranstaltungen begrüßten die Kombination aus Konferenz und B2B-Gesprächen mit reichlich Information und Gelegenheit zum Austausch. Deshalb beabsichtigen IVAM und die beteiligten Partner, Veranstaltungen in einem ähnlichen Format und Umfeld in den nächsten Jahren fortzuführen.


    Weitere Informationen:

    http://www.ivam.de/news/pm_mst_hbc


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin, Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


    Teilnehmer der beiden Veranstaltungen Dortmunder MST-Konferenz und Health Business Connect am 5. und 6. Juli 2017 in Dortmund.


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