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10.08.2017 09:36

Zwei neue Professoren wechseln an das IST Austria

Dr. Elisabeth Guggenberger Communications and Events
Institute of Science and Technology Austria

    Fyodor Kondrashov und Edouard Hannezo sind die ersten in einer Reihe von neuen Professoren – Ihre neuen Forschungsgruppen untersuchen evolutionäre Genomik und physikalische Prinzipien in biologischen Systemen

    Mehrere neue Professoren kommen im Herbst 2017 an das Institute of Science and Technology (IST Austria). Unter ihnen sind Fyodor Kondrashov und Edouard Hannezo, die beide im September ihre Tätigkeiten auf den Campus verlagern werden. Fyodor Kondrashov erhielt sein Doktorat in Biologie von der University of California in San Diego, USA, und ist derzeit ICREA Research Professor am Centre for Genomic Regulation in Barcelona, Spanien. Er wird als Professor an das IST Austria kommen. Edouard Hannezo erhielt seinen Doktortitel in biologischer Physik vom Institut Curie in Paris und arbeitet derzeit am Gurdon Institute in Cambridge, Großbritannien. Er wird als Assistant Professor an das IST Austria kommen.

    Wie wurden lebende Organismen so, wie wir sie heute kennen? Mit dieser grundlegenden Frage beschäftigen sich Fyodor Kondrashov und seine Forschungsgruppe mit dem Namen „Evolutionäre Genomik“. Anstatt sich um ein Verständnis der Organismen an sich zu bemühen, untersucht die Gruppe, wie sich die Organismen entwickeln, also wie sie sich über die Zeit hinweg verändert haben. Um diese grundlegende Frage zu klären, wenden Kondrashov und seine Forschungsgruppe eine Reihe verschiedener Methoden an, die von mathematischer Modellierung zu innovativen Experimenten reichen. So wollen sie zahlreiche Arten von Modell- und Nichtmodellorganismen untersuchen.

    Edouard Hannezo, der eine Forschungsgruppe mit dem Namen „Physikalische Prinzipien in biologischen Systemen“ leiten wird, interessiert sich für die Frage, wie Zellen „wissen“, wie sie während der Entwicklung und der Homöostase die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort treffen und wie diese Entscheidungen bei der Entstehung von Krebs fehlerhaft reguliert werden. Mit seinem Hintergrund in theoretischer Physik wendet er verschiedene Methoden an, die von Mechanik und aktiver Hydrodynamik zur Populationsdynamik und der statistischen Physik reichen, oft in Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und StammzellbiologenInnen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler
    Biologie, Physik / Astronomie
    überregional
    Personalia
    Deutsch


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