idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
10.08.2017 12:16

Der Wissenschaftsminister Ägyptens zu Besuch in Deutschland und bei AGYA

Gisela Lerch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

    Der Wissenschaftsminister Ägyptens besuchte die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) im Rahmen seines offiziellen Deutschlandaufenthalts. Bei einer festlichen AGYA-Abendveranstaltung erfolgte die Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen AGYA und der ägyptischen Academy of Scientific Research & Technology (ASRT). Die Vereinbarung sieht als konkrete Maßnahme vor, ein AGYA-Regionalbüro an der Wissenschaftsakademie in Ägypten/Kairo einzurichten.

    Der Wissenschaftsminister der Arabischen Republik Ägypten, Prof. Dr. Khaled Abdel Ghaffar, besuchte Deutschland auf Einladung der deutschen Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des deutsch-ägyptischen Wissenschaftsjahres. Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs war er bei der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) zu Gast. Prof. Dr. Verena Lepper, Ägyptologin und AGYA Projektleiterin (PI), stellte als Gastgeberin die arabisch-deutsche Akademie und ihre Zielsetzung ausführlich vor. AGYA ist die erste bilaterale junge Akademie weltweit und an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) angesiedelt. Im Fokus der Gespräche standen gemeinsame ägyptisch-deutsche Forschungsprojekte, die innerhalb von AGYA durchgeführt werden. Zu diesen Forschungsprojekten der AGYA-Mitglieder gehören unter anderem eine Zusammenarbeit mit dem Grand Egyptian Museum in Kairo zum Thema Museumskonzeptionen, eine Studie zu Innovationsprozessen, ein Strategieworkshop in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Thema Gesundheitspolitik sowie ein Training zur Anwendung Erneuerbare-Energien-Anlagen für ägyptische Studierende.
    Während der festlichen Abendveranstaltung wurde ein Memorandum of Understanding zwischen der Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) und der ägyptischen Academy of Scientific Research & Technology (ASRT) unterzeichnet, um gemeinsam arabische und deutsche exzellente Nachwuchswissenschaftler sowie den Wissenschaftstransfer zwischen beiden Ländern zu fördern. Dabei unterschrieben für die deutsche Seite Prof. Dr. Verena Lepper, AGYA Projektleiterin (PI), und Prof. Dr. Martin Grötschel, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und Co-Vorsitzender des AGYA Advisory Board. Auf ägyptischer Seite unterzeichnete Prof. Dr. Mahmoud Sakr, Präsident der ägyptischen Academy of Scientific Research & Technology (ASRT) und Mitglied des AGYA Advisory Board.
    Das Memorandum of Understanding zwischen AGYA und ASRT sieht als konkrete Maßnahme die Einrichtung eines AGYA-Regionalbüros an der ägyptischen Wissenschaftsakademie vor. ASRT-Präsident Prof. Dr. Mahmoud Sakr unterstrich den wesentlichen Mehrwert der Maßnahme, um den wissenschaftlichen Dialog zwischen Ägypten und Deutschland zu vertiefen: „Mit einem AGYA-Regionalbüro an unserer Wissenschaftsakademie können wir die Umsetzung gemeinsamer ägyptisch-deutscher Forschungsprojekte noch intensiver fördern.“
    „Im Rahmen des Memorandum of Understanding bauen AGYA und ASRT ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter aus“, erklärt AGYA Projektleiterin (PI) und Kuratorin am Ägyptischen Museum in Berlin Prof. Dr. Verena Lepper. „Wir heben damit die Förderung gemeinsamer, innovativer Forschungsarbeit, insbesondere für Nachwuchswissenschaftler aus den arabischen Ländern und Deutschland auf ein neues Niveau.“


    Anhang
    attachment icon AGYA-Pressemitteilung 4_2017: Der Wissenschaftsminister Ägyptens zu Besuch in Deutschland und bei AGYA

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).