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05.09.2017 13:50

NRW investiert 45 Millionen Euro in Ausbau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion

Hermann Lamberty Pressereferat
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

    In Mülheim an der Ruhr startet der Neubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). Auf dem Kahlenberg entstehen in zwei Bauabschnitten vier neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 4.500 Quadratmetern. Für Neubau, Umbau, Sanierung und Grundstücke stellt das Land NRW insgesamt 45 Millionen Euro zur Verfügung.

    Beim Spatenstich für den ersten Bauabschnitt sagte Annette Storsberg, Staatssekretärin im Kultur- und Wissenschaftsministerium: "Ein Ziel der neuen Landesregierung ist es, die Energiewende sicherer, kostengünstiger und ökologisch nachhaltiger zu gestalten. Dafür brauchen wir Impulse aus Wissenschaft und Forschung. Die Arbeit des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion ist dabei von großer Bedeutung, deshalb unterstützen wir den Ausbau mit Landesmitteln."

    Das MPI CEC beschäftigt sich mit grundlegenden chemischen Prozessen, die bei der Speicherung und Umwandlung von Energie eine Rolle spielen. Das Ziel besteht darin, Sonnenlicht in kleinen, energiereichen Molekülen zu speichern und Energie so orts- und zeitunabhängig nutzbar zu machen.

    lm ersten Bauabschnitt entsteht nun das neue Werkstattgebäude. Es beherbergt im Erdgeschoss die Mechanik, Büros und Werkstattbereiche. Versuchshalle, ELT-Werkstatt und Labore sind im Stock darüber untergebracht. Im zweiten Bauabschnitt sollen weitere Labore, ein Physikbau und ein Bürogebäude realisiert werden.

    Das MPI CEC ist 2012 aus dem Max-Planck-Institut für bioanorganische Chemie hervorgegangen. Die Forschungsarbeit wurde neu auf das Thema Energieumwandlung ausgerichtet. Aktuell sind am MPI CEC rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im Endausbau soll das Institut aus vier Abteilungen sowie vier Max-Planck-Forschungsgruppen bestehen.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Chemie, Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsprojekte, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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