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14.09.2017 14:09

MHH zum fünften Mal als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet

Stefan Zorn Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Hochschule Hannover

    Familienfreundliche Arbeits- und Studienbedingungen fördern die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie / MHH ist seit zwölf Jahren dabei

    Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist erneut für ihre familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden, ihr wurde zum fünften Mal das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ zuerkannt. Die offizielle Verleihung des Zertifikats der berufundfamilie Service GmbH – erfolgt im zweiten Quartal des nächsten Jahres. Die MHH trägt die Auszeichnung bereits seit 2005 und gehört damit zu den ersten Hochschulen bundesweit, die ihre Vereinbarkeitspolitik strategisch mit dem audit verfolgen. „Die neuerliche Bestätigung zeigt, dass wir mit unserer Strategie, die erprobten familienfreundlichen Strukturen und Angebote für Beschäftigte und Studierende fortzuschreiben und immer wieder mit neuen Ideen zu erweitern, erfolgreich sind“, sagt Dr. Bärbel Miemietz, Gleichstellungsbeauftragte der MHH.

    Die MHH hat als langjährig auditierte Arbeitgeberin ein verschlanktes, so genanntes Dialogverfahren durchlaufen, in dem sie sich auf das Optimierungspotenzial in einzelnen ausgesuchten Bereichen ihrer Vereinbarkeitspolitik konzentriert. Neben der Unterstützung von Familien durch umfangreiche Betreuungs-, Beratungs- und Informationsangebote stehen – auch vor dem Hintergrund der niedersächsischen Dialoginitiative für eine geschlechtergerechte Hochschulkultur – vor allem die Bereiche Personalentwicklung und Führung im Focus. Das erteilte Zertifikat hat nun einen dauerhaften Charakter. Es muss alle drei Jahre zur Qualitätssicherung mit einem erneuten Dialogverfahren bestätigt werden.

    Um die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie zu stärken, setzt die MHH einerseits auf ein umfassendes Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten und andererseits auf die gezielte Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen. Die MHH schreibt ihr Betreuungsangebot für Kinder, mit dem sie an der Spitze der deutschen Universitäten liegt, fort: Auf dem Hochschulgelände gibt es drei Kindertagesstätten mit insgesamt bis zu 397 Ganztagsbetreuungsplätzen. Das Angebot umfasst Krippe, Kindergarten und Hort. Ergänzend dazu gibt es eine Betreuung in den Oster-, Sommer- und Herbstferien sowie eine Notfallkinderbetreuung, die allen MHH-Angehörigen an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht. Die familiengerechte Infrastruktur mit Still- und Wickelraum in Bibliotheksnähe sowie Eltern-Kind-Raum für Studierende im zentralen Lehrgebäude wird in Zukunft um einen Eltern-Kind Bereich in der Mensa erweitert. Die Unterstützung von pflegenden Angehörigen wird verstärkt in Angriff genommen.

    Das Mentoringprogramm und das Habilitationsprogramm für hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen sind verstetigt. Weiter verstärkt wird die Verantwortung von Führungskräften für das Thema Familienbewusstsein. Jährliche ebenso wie anlassbezogene Personalgespräche sollen in Zukunft konsequent die Vereinbarkeitsthematik aufgreifen und zum Beispiel den Wiedereinstieg nach einer Elternzeit regeln. Gleichberechtigte Partnerschaften werden unter anderem durch die Arbeitszeitgestaltung unterstützt und die Möglichkeit, einen Väterbeauftragten zu installieren, wird geprüft. Fortbildungen zu geschlechtergerechter Führung werden auf unterschiedlichen Ebenen verankert.

    Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung will die MHH ihre Position als attraktive Arbeitgeberin und Ausbildungsstätte weiter festigen und ausbauen. „Durch familiengerechte Strukturen wollen wir hoch motivierte Studierende für uns gewinnen und exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt anziehen“, sagt MHH Präsident Professor Dr. Christopher Baum. Der Präsident sieht Familienfreundlichkeit als einen Prozess, der sich ständig weiterentwickelt und unterstützt den Prozess seit seinem Amtsantritt mit großem Nachdruck und der Bereitstellung entsprechender Ressourcen.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Bärbel Miemietz, MHH-Gleichstellungsbeauftragte, Telefon (0511) 532-6501, gleichstellung@mh-hannover.de.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    regional
    Organisatorisches
    Deutsch


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