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21.09.2017 16:16

HU sehr erfolgreich im Tenure-Track-Programm

Christin Bargel Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Humboldt-Universität zu Berlin

    Ab 1. Dezember 2017 werden 26 neue Tenure-Track-Professuren an der Humboldt-Uni eingerichtet

    Mit ihrem Antrag „Humboldt Talent Track“ ist die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) sehr erfolgreich aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) hervorgegangen. Ab 1. Dezember 2017 werden an der HU 26 neue Tenure-Track-Professuren eingerichtet. Damit werden alle 26 beantragten Professuren gefördert – und zwar pro Professur mit einer Pauschale von etwa 118.000 Euro im Jahr.

    Der Bund stellt bis 2032 insgesamt eine Milliarde Euro bereit, um deutschlandweit insgesamt 1.000 zusätzliche Tenure-Track-Professuren zu fördern. Dadurch wird der Tenure Track erstmals flächendeckend an deutschen Universitäten etabliert. Die Tenure-Track-Professur sieht nach erfolgreicher Evaluation eine Lebenszeitprofessur vor. Für viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird der wissenschaftliche Karriereweg so erheblich transparenter und planbarer.

    HU-Präsidentin Sabine Kunst: „Dass die HU mit ihrem Antrag ‚Humboldt Talent Track' so erfolgreich war, macht mich stolz und zeigt: Unsere Strategien für die Personalrekrutierung und -bindung gehen auf. Jetzt können wir unsere Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausbauen und verstetigen – eine wichtige Perspektive für junge Forscherinnen und Forscher und auch für den Fortbestand unserer exzellenten Forschung und Lehre.”

    Auf dem Weg zur Tenure-Track-Professur nahm die HU schon früh eine Vorreiterrolle innerhalb der deutschen Universitätslandschaft ein. Bereits 2005 wurde die Juniorprofessur etabliert und mit einer Tenure Option ausgestattet, die es der HU ermöglichte, besonders geeignete Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren an der Universität zu halten und auf Lebenszeit berufen zu können. 2013 erfolgte dann die Einführung des Tenure-Track-Verfahrens nach nordamerikanischem Vorbild, um dem wissenschaftlichen Nachwuchs mehr Planungssicherheit zu geben. Das Verfahren sieht vor, W1-Professuren bereits bei Ausschreibung mit einem Tenure Track zu versehen. Dieses Verfahren erhält nun eine zusätzliche rechtliche Absicherung durch die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG), die den Tenure Track fest im Gesetz verankert.

    Mit der Förderung von 26 Tenure-Track-Professuren im aktuellen Bund-Länder-Programm wird die HU den Tenure Track flächendeckend an der Universität einführen und in ihrer Struktur verankern. Dabei möchte die HU ihre Tenure-Track-Quote bis 2020 auf 30 Prozent steigern, also etwa ein Drittel aller unbefristeten W2- oder W3-Professuren über Tenure-Track-Berufungen besetzen.

    Mit dem transparent festgelegten Tenure Track wird auch eine größere internationale Anschlussfähigkeit und Attraktivität für herausragende Nachwuchskräfte im In- und Ausland hergestellt. Um Talente auf den unterschiedlichen Karrierestufen adressieren zu können, werden Tenure-Track-Positionen an der HU künftig als W1-Professuren oder W2-Professuren ausgeschrieben.

    Weitere Informationen
    http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2017-10.pdf
    http://www.gwk-bonn.de/themen/vorhaben-an-hochschulen/foerderung-des-wissenschaf...
    https://www.bmbf.de/tenuretrack

    Pressekontakt
    Hans-Christoph Keller
    Sprecher der Humboldt-Universität zu Berlin
    Tel.: 030 2093-2332
    pr@hu-berlin.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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