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22.09.2017 14:56

Wissenschaftlicher Rechercheservice der Hans-Böckler-Stiftung: Montanmitbestimmung

Rainer Jung Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Hans-Böckler-Stiftung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Debatte um die Stahlsparte von ThyssenKrupp spielt auch der Erhalt der Montanmitbestimmung im Unternehmen eine wichtige Rolle. Zu Recht. Die Montanmitbestimmung hat sich bewährt – gerade in schwierigen Umbruchsituationen. Als älteste und stärkste Form der Unternehmensmitbestimmung steht sie im besonderen Maße für die Vorteile der Arbeitnehmerbeteiligung im Aufsichtsrat. Über die folgenden Links haben wir Ihnen dazu Informationen zusammengestellt:

Schnelle Übersicht: Was ist Montanmitbestimmung: https://www.boeckler.de/5543_33350.htm (mit Grafik) und: https://www.boeckler.de/67.htm#cont_3642

https://www.boeckler.de/61231_61260.htm – Die Kultur der Montanmitbestimmung hat Instrumente hervorgebracht, die die Beschäftigten vor dem schützt, was alle Arbeitnehmer fürchten: Arbeitslosigkeit und der freie Fall ins soziale Aus.

https://www.boeckler.de/43942_43957.htm – Auch bei der Bewältigung der Wirtschaftskrise 2008/2009 spielte die Mitbestimmung eine große Rolle, zeigt unter anderem eine Analyse des IMK.

https://www.boeckler.de/108863_108896.htm – Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat schaffen Voraussetzungen für gute Arbeit. Denn in mitbestimmten Unternehmen hat die Personalpolitik einen höheren Stellenwert. Wichtig, gerade in Zeiten von Digitalisierung und lebenslangem Lernen. Das zeigt eine Untersuchung mit dem Mitbestimmungsindex von WZB und Hans-Böckler-Stiftung.

https://www.boeckler.de/65838_65847.htm – Zukunftssicherung: Mitbestimmte Unternehmen beteiligen sich stärker an der dualen Ausbildung als andere. Das zeigt eine Analyse mit dem neuen Mitbestimmungsindex MB-ix.

http://www.norbert-lammert.de/01-lammert/texte2.php?id=148 – Übrigens: Zu den Kennern der Montanmitbestimmung gehört auch Bundestagspräsident Norbert Lammert. In seiner Rede zum Jubiläum der IG Metall sagte er 2016: ich „empfehle (…) Ihnen jedenfalls gemeinsam, den Gewerkschaften wie den Gesetzgebern, zum weiteren Nachdenken, ob es wirklich der Weisheit allerletzter Schluss ist, dass mit dem Auslaufen des Bergbaus und dem Rückgang der Stahlindustrie dieses Mitbestimmungsmodell in die Geschichtsbücher wandert.“ Im aktuellen Wahlprogramm der Union spielt eine Stärkung der Mitbestimmung allerdings keine Rolle.

Freundliche Grüße aus der Hans-Böckler-Stiftung

Rainer Jung
Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Transfer
Pressesprecher

Hans-Böckler-Stiftung
Hans-Böckler-Str. 39
40476 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 7778-150
Fax: 0211 / 7778-4150
rainer-jung@boeckler.de
www.boeckler.de

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www.boecklerimpuls.de www.magazin-mitbestimmung.de


Ergänzung vom 26.09.2017

https://www.boeckler.de/19142_19166.htm - Die Praxis kooperativer Modernisierung hat vieles von der Montanmitbestimmung übernommen. Die Montanmitbestimmung zu einer "qualifizierten Mitbestimmung" weiterzuentwickeln - das ist das Führungskonzept der Zukunft. Analyse von Prof. Dr. Rolf Reppel, heute Initiator und Kuratoriumsvorsitzender des Weiterbildungsstudiengangs "Management und Partizipation" am Zentrum für Weiterbildung der TU Dortmund.


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, Wissenschaftler
Politik, Wirtschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftspolitik
Deutsch


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