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27.09.2017 16:04

Stefanie Müller und Sebastian Wild mit Informatik-Dissertationspreis ausgezeichnet

Daniel Krupka Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gesellschaft für Informatik e.V.

    Dr. Stefanie Müller und Dr. Sebastian Wild wurden heute auf der INFORMATIK 2017 mit dem Dissertationspreis 2016 der Gesellschaft für Informatik e.V., der Österreichischen Computer Gesellschaft und der Schweizer Informatik Gesellschaft ausgezeichnet.

    Heute haben die Präsidenten der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) auf der INFORMATIK 2017 den mit 5.000 Euro dotierten Dissertationspreis an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftler verliehen. Dr. rer. nat. Stefanie Müller wurde für ihre Dissertation zum Thema „Interacting with Personal Fabrication Devices“ am Hasso-Plattner-Institut ausgezeichnet und Dr. rer. nat. Sebastian Wild erhielt den Preis für seine Arbeit zum Thema „Dual-Pivot Quicksort and Beyond: Analysis of Multiway Partitioning and Its Practical Potential”.

    Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Präsident der GI: „Mit der Verleihung der Dissertationspreise würdigen die deutschsprachigen Informatik- und Computer-Gesellschaften gemeinsam herausragende wissenschaftliche Arbeiten in der Informatik. Ausgezeichnet werden nicht nur Arbeiten, die einen Fortschritt für das Fach bedeuten, sondern auch Dissertationen aus den Anwendungen der Informatik in anderen Disziplinen sowie an der Schnittstelle zur Gesellschaft. Der Dissertationspreis ist ein Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Bereiche Technik, Wirtschaft und Gesellschaft.“

    Prof. Dr. Jürg Gutknecht, Präsident der SI: „Sebastian Wild hat eine analytische Arbeit auf hohem Niveau vorgelegt, die exzellent geschrieben und graphisch aufbereitet ist. Er schafft es, reale Phänomene bei der Ausführung diverser Varianten von Quicksort geeignet zu modellieren und mit komplexen Techniken theoretisch exakt zu analysieren, wobei insbesondere der Einfluss moderner Hardware präzise beschrieben wird. Die Arbeit hebt sich durch ihre Originalität und Tiefe, ihre Darstellung sowie ihre Bedeutung für die Weiterentwicklung der Informatik hervor.

    Die ingenieurwissenschaftliche Arbeit zum Thema Mensch-Maschine-Kommunikation von Stefanie Müller beinhaltet neue und sehr kreative Ideen. Die Arbeit verknüpft verschiedene Teilgebiete der Informatik, betritt Neuland und hat ein hohes Forschungspotenzial. Damit stellt die Arbeit einen grundlegenden Fortschritt auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Kommunikation dar und ist eine gute Grundlage für die weitere Forschung von Stefanie Müller als Junior-Professorin am US-amerikanischen MIT – Massachusetts Institute of Technology.“

    Bilder der Preisverleihung können unter folgendem Link heruntergeladen werden: https://cloud.gi.de/d/5e415fc4f6/.

    Über den Dissertationspreis von GI, OCG und SI

    Mit dem Dissertationspreis möchten die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), die Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) besonders wichtige Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der in der Informatik, ihrer Anwendung und der Schnittstelle zur Gesellschaft auszeichnen. Vorschlagsberechtigt sind die wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Promotionsrecht in den adressierten Bereichen haben. Auswahlkriterien sind Originalität und Tiefe der Ergebnisse, die Form der Darstellung und die Bedeutung der Arbeit für die Weiterentwicklung der Informatik. Vorsitzender des 12-köpfigen Nominierungsausschusses ist Prof. Dr. Steffen Hölldobler von der Technischen Universität Dresden.

    Über die Gesellschaft für Informatik e. V.

    Die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) ist mit rund 20.000 persönlichen und 250 korporativen Mitgliedern die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum und vertritt seit 1969 die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi.de.


    Weitere Informationen:

    http://www.gi.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Informationstechnik, Medien- und Kommunikationswissenschaften
    überregional
    Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Dissertationspreisträger Sebastian Wild und GI-Präsident Prof. Dr. Peter Liggesmeyer


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    Dissertationspreisträger Stefanie Müller und GI-Präsident Prof. Dr. Peter Liggesmeyer


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