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13.10.2017 10:57

Forschung im „Zeitalter der Extreme“

Romas Bielke Öffentlichkeitsarbeit
Georg-August-Universität Göttingen

    „Forschung im ‚Zeitalter der Extreme‘ – Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung an der Universität Göttingen im Wintersemester 2017/2018. Verantwortlich für das Programm ist Prof. Dr. Dirk Schumann vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Die Reihe findet erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und mit Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V. statt. Beginn ist am Dienstag, 24. Oktober 2017, um 18.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz.

    Pressemitteilung Nr. 202/2017

    Forschung im „Zeitalter der Extreme“
    Öffentliche Ringvorlesung der Universität Göttingen im Wintersemester beginnt am 24. Oktober 2017

    (pug) „Forschung im ‚Zeitalter der Extreme‘ – Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus“ lautet der Titel der öffentlichen Ringvorlesung an der Universität Göttingen im Wintersemester 2017/2018. Verantwortlich für das Programm ist Prof. Dr. Dirk Schumann vom Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte. Die Reihe findet erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und mit Unterstützung des Universitätsbundes Göttingen e.V. statt. Beginn ist am Dienstag, 24. Oktober 2017, um 18.15 Uhr in der Aula am Wilhelmsplatz.

    „Die Ringvorlesung will einem breiten Publikum die Entwicklung des Verhältnisses der außeruniversitären Forschung und insbesondere der etablierten Akademien zum Nationalsozialismus im Kontext der Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts vermitteln“, erläutert Schumann. Die insgesamt zwölf Vorträge zeigen die personellen und institutionellen Kontinuitäten und Brüche in den Einrichtungen auf, die Selbstwahrnehmung ihrer Wissenschaftler als Elite, ihre (Selbst-)Mobilisierung unter der nationalsozialistischen Herrschaft sowie ihre Auseinandersetzung beziehungsweise Nicht-Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Vergangenheit nach 1945. „Mehrere der Vorträge stellen außerdem thematische Bezüge zur Göttinger Akademie der Wissenschaften her“, so Schumann.

    Zum Auftakt der Reihe am 24. Oktober spricht nach der Einführung durch Schumann die Zeithistorikerin Prof. Dr. Carola Sachse von der Universität Wien über „Die Max-Planck-Gesellschaft, die Zwillingsforschung und Auschwitz: Fakten und Vorstellungen“. Der Berliner Historiker Prof. Dr. Reinhard Rürup thematisiert am 14. November die Vertreibung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus deutschen Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen während der NS-Herrschaft, die Göttinger Historikerin Dr. Desirée Schauz am 21. November das Selbstverständnis der Göttinger Akademiemitglieder im Nationalsozialismus. Die Reihe endet am 6. Februar 2018 mit einem Vortrag der Göttinger Rechtshistorikerin Prof. Dr. Eva Schumann über die „Akademie für Deutsches Recht“. Das gesamte Programm ist im Internet unter der Adresse www.uni-goettingen.de/ringvorlesung zu finden.

    Die Aufzeichnungen der Vorträge werden jeweils am folgenden Mittwoch um 12 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt und sind anschließend unter www.uni-goettingen.de/ringvorlesung als Video-Mitschnitt zu finden.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Dirk Schumann
    Georg-August-Universität Göttingen – Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte
    Telefon (0551) 39-24409, E-Mail: dschuma@uni-goettingen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-goettingen.de/ringvorlesung


    Anhang
    attachment icon Faltblatt zur Ringvorlesung WS 2017/18

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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