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02.11.2017 10:51

Vortragsreihe „AWI hautnah“: Innovationen aus dem Meer

Ralf Röchert Kommunikation und Medien
Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

    Das bionische Leichtbauverfahren ELiSE und der 3D-Druck

    Bionik ist ein faszinierendes, immer noch junges Forschungsfeld, bei dem die überragenden technischen Eigenschaften von Tieren und Pflanzen in die Technik übertragen werden und damit formschöne, effiziente und umweltfreundliche Produkte entstehen. Auf der ganzen Welt entstehen deshalb viele Initiativen, die die Bionik in Wissenschaft und Wirtschaft voranbringen wollen. Doch der Weg in die Anwendung ist weit: Bis eine wissenschaftliche Erkenntnis substanziell in der Industrie eingesetzt wird, müssen solide wissenschaftliche Daten genauso vorhanden sein, wie kostengünstige Möglichkeiten, diese umzusetzen.

    Am Alfred-Wegener-Institut hat es eine Gruppe an Bionikern, Biologen und Ingenieuren geschafft: Sie entwickeln Leichtbaulösungen für Firmen aus dem Yachtbau, aus der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Haushaltgeräte und Prothetik.

    Eine besonders große Rolle spielt dabei inzwischen der 3D-Druck (Additive Manufacturing): Mit ihm können die besten Lösungen, die meistens sehr kompliziert, aber auch ungewöhnlich attraktiv aussehen, hergestellt werden. Als Material werden Metalle wie Aluminium und Titan, Kunststoffe oder auch Keramik eingesetzt.

    In seinem Vortrag erzählt Christian Hamm von den neuesten Erkenntnissen über die faszinierenden Eigenschaften der Planktonschalen, u.a. deren Nanostrukturen, die mit Hilfe von Röntgenstrahlen aus dem Synchrotron untersucht werden, vor allem aber deren Anwendung in der Technik. Am Campus des Alfred-Wegener-Instituts (Am Handelshafen 12) zeigt er anschließend verschiedene technische Bauteile und Planktonschalen aus dem 3D-Druck, sowie Aufnahmen von Diatomeen und Radiolarien aus dem Rasterelektronenmikroskop.

    Dr. Christian Hamm ist Biologe und Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut, untersucht aber schon seit über 10 Jahren die biomechanischen Eigenschaften von Planktonorganismen und deren technische Verwertung. Am Alfred-Wegener-Institut leitet er den Bereich Bionischer Leichtbau und Funktionelle Morphologie, der sich auf technische Innovationen aus dem Meer spezialisiert hat.

    Beginn ist am 13. November 2017 um 19:00 Uhr am Alfred-Wegener-Institut, Am Handelshafen 12, Bremerhaven. Die etwa einstündige Veranstaltung ist kostenfrei.

    Vortragsreihe "AWI hautnah" - die aktuellen Themen, Referenten und Orte für die Vorträge finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter: http://www.awi.de/ueber-uns/service/veranstaltungen.html

    Folgen Sie dem Alfred-Wegener-Institut auf https://twitter.com/AWI_de und https://www.facebook.com/AlfredWegenerInstitut.


    Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der gemäßigten sowie hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 18 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Biologie, Meer / Klima
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


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