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07.11.2017 10:20

Wissenschaftskommunikation für schwer erreichbare Zielgruppen

Dorothee Menhart Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Wissenschaft im Dialog gGmbH

    Wissenschaft im Dialog und Karlsruher Institut für Technologie starten neues Projekt

    Wissenschaftskommunikation wird immer vielfältiger – von Fishbowl-Diskussionen über Science-Slams bis hin zu Hack-Days. Aber wen erreichen diese Formate und vor allem: wen nicht? Woran liegt es, dass Themen aus Wissenschaft und Forschung einige Gruppen in der Bevölkerung bislang nicht erreichen und was lässt sich dagegen tun? Das neue Projekt Wissenschaft für alle: Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen? von Wissenschaft im Dialog (WiD) und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geht diesen Fragen in einem explorativen und praxisorientierten Ansatz nach.

    „Die Wissenschaftskommunikation will bei allen Bürgerinnen und Bürgern Aufmerksamkeit für Wissenschaft und Forschung schaffen und mit ihnen in den Austausch treten, dafür muss sie aber auch jeden erreichen können“, kommentiert Markus Weißkopf, Geschäftsführer von WiD, den Start des Projekts. Das von der Robert Bosch Stiftung für drei Jahre geförderte Projekt widmet sich deshalb der Frage, welche Bevölkerungsgruppen von bisherigen Formaten der Wissenschaftskommunikation noch nicht erreicht werden und weshalb. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern bislang schwer erreichbarer Zielgruppen sowie Stakeholdern aus den jeweiligen Bereichen sollen innovative Formate entwickelt werden, die für die Zielgruppen ansprechend sind und zu einer Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Forschung führen.

    Um abschätzen zu können, ob die neu entwickelten Formate auch die gewünschte Wirkung zeigen, werden diese im Verlauf des Projekts von WiD in Pilotprojekten getestet und vom KIT erforscht. „Neben einer wissenschaftlichen Typologie der Gruppen und Erreichbarkeitsfaktoren sollen so auch empirisch fundierte Empfehlungen für die Wissenschaftskommunikations-Praxis ausgearbeitet werden“, erklärt Prof. Dr. Annette Leßmöllmann, Leiterin der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des KIT.

    Weitere Informationen zum Projekt: www.wissenschaft-fuer-alle.de

    Für Rückfragen stehen Ihnen die Projektleiterin Jona Adler und der wissenschaftliche Koordinator Philipp Schrögel gerne zur Verfügung.

    Jona Adler
    Wissenschaft im Dialog
    jona.adler@w-i-d.de
    Tel.: 030 2062295-11

    Philipp Schrögel
    Karlsruher Institut für Technologie
    philipp.schroegel@kit.edu
    Tel.: 0721 608-42070


    Weitere Informationen:

    http://www.wissenschaft-fuer-alle.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungsprojekte, Schule und Wissenschaft
    Deutsch


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