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07.11.2017 14:16

MEDICA 2017: Vorträge und Beratung am Stand der Bundesregierung

Jana Ehrhardt-Joswig Redaktion/Öffentlichkeitsarbeit
Geschäftsstelle Nationaler Strategieprozess "Innovationen in der Medizintechnik"

    Nutzenbewertung und Medical Device Regulation sind Dauerbrenner. Vorträge und persönliche Beratung dazu gibt es am Stand der Bundesregierung auf der MEDICA vom 13. bis 16. November 2017 in Düsseldorf in Halle 15/A56. Unter dem Motto „Fördern. Beraten. Informieren. Medizintechnik am Innovationsstandort Deutschland“ präsentieren dort die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), für Gesundheit (BMG) sowie für Wirtschaft und Energie (BMWi) ihre Aktivitäten und Initiativen rund um die Förderung der Medizintechnikbranche in Deutschland.

    Nirgendwo ist es so einfach, Vertreter maßgeblicher Behörden und Institutionen zu treffen wie am MEDICA-Stand der Bundesregierung. Persönliche Beratungsgespräche, beispielsweise mit einem Vertreter des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), können unter untenstehendem Link gebucht werden.

    Daneben gibt es ein Vortragsprogramm zu aktuellen Themen, die die Medizintechnikbranche bewegen: Am Montag, 13. November 2017, schildert Hans-Heiner Junker von der TÜV Süd Product Service GmbH die Anforderungen an Benannte Stellen im Zuge der europäischen Medizinprodukteverordnung. Dabei geht er auf die Eudamed-Datenbank ebenso ein wie auf unangekündigte Audits und gibt Empfehlungen für die Rezertifizierung von Medizinprodukten.

    Was Hersteller medizinischer Software beherzigen müssen, erläutert Professor Christian Johner am Dienstag, 14. November, um 11 Uhr. Am selben Tag stellen Mitarbeiter von Projektträgern um 16.30 Uhr aktuelle Förderbekanntmachungen des BMBF vor, unter anderem „KMU innovativ: Medizintechnik“ und „Chronische Schmerzen – Innovative medizintechnische Lösungen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik und der Therapie“. Am Donnerstag geht es ab 11 Uhr um das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des BMWi. Tipps für die Antragstellung inklusive.

    „How to make it in America“ ist der Vortrag von Jared Sebhatu am Mittwoch, 10.30 Uhr, überschrieben. Sebhatu ist Programmdirektor Deutschland des German Accelerator Life Sciences (GALS), einer Inititiave des BMWi, die deutschen Medizintechnik-Start-ups hilft, im globalen Markt erfolgreich zu sein.

    Barbara Tödte vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) schließlich stellt das Methodenbewertungsverfahren nach §137 e und §137h vor – am Mittwoch um 16.30 Uhr. Dabei schildert sie die unterschiedlichen Zugänge zur Erprobung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden und geht auf die Frage ein, wie die Unterlagen der Hersteller aussehen sollten, um die Chancen auf ein positives Bewertungsergebnis zu steigern.

    Die VDI Technologiezentrum GmbH organisiert als BMBF-Projektträger Gesundheitswirtschaft den Stand der Bundesregierung im Auftrag des BMBF.


    Weitere Informationen:

    – Video-Ankündigung des MEDICA-Angebots der Bundesregierung
    http://strategieprozess-medizintechnik.de/medica-2017 – Anmeldung zu den Einzelgesprächen
    http://www.medizintechnologie.de – Nationale Informationsplattform Medizintechnik


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Informationstechnik, Maschinenbau, Medizin, Werkstoffwissenschaften, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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