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10.11.2017 14:12

Let's talk about text

Jan Vestweber Pressestelle
Universität Witten/Herdecke

    Eine neue Diskussionsreihe widmet sich dem Gespräch über neue Bücher. Zum Auftakt steht Christoph Ransmayrs Roman „Cox oder Der Lauf der Zeit“ auf dem Programm

    Zweimal im Jahr lädt die Literaturprofessorin Julia Genz von der Universität Witten/Herdecke (UWH) ab sofort Kolleginnen und Kollegen, Studierende und interessierte Wittenerinnen und Wittener zu einem abendlichen Gespräch über Literatur nach dem Vorbild des „Literarischen Quartetts“ in das Lesecafé der Bibliothek Witten in der Husemannstr. 12 in Witten. Vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden Neuerscheinungen der letzten Jahre, die für Diskussionsstoff sorgen oder die bereits zu Lieblingsbüchern geworden sind.

    Den Auftakt der neuen Diskussionsreihe mit dem Titel „Let’s talk about text: Gespräche über neue Bücher“ bildet Christoph Ransmayrs „Cox oder Der Lauf der Zeit“ (2016), der zusammen mit Prof. Dr. Dirk Rustemeyer und Studierenden der Fakultät für Kulturreflexion der UW/H am 16. November ab 19:30 Uhr besprochen wird. „Cox ist nicht nur eine Neuerscheinung, sondern bietet als Roman, der im historischen Gewand einerseits Zeit, andererseits technische Allmachtsphantasien thematisiert (Stichwort Digitalisierung), viele Anknüpfungspunkte für eine Diskussion“, erläutert Prof. Genz die Auswahl des Romans. „Es wird keine feste Regie über das Gespräch mit vorgegebenen Themen geben. Vielmehr werden wir das Buch und den Autor vorstellen, kurze Passagen daraus lesen und dann über Für und Wider dieses Buches diskutieren, gerne auch kontrovers. Als Zuschauer braucht man das Buch nicht gelesen zu haben, wenn man teilnehmen möchte, die Veranstaltung ist auch als Anregung für Literaturinteressierte gedacht, sich über aktuelle Bücher zu informieren.“

    Über „Cox oder Der Lauf der Zeit“:
    Englische Uhrmacherkunst trifft chinesischen Gottkaiser, um in immer neuen Projekten Zeit sichtbar zu machen. Was als Allmachtsphantasie begann, endet in einer beinahe tödlichen Ausweglosigkeit. Die Zutaten des neuen Romans von Ransmayr haben es in sich, gerade in Zeiten technischer und digitaler Machtphantasien lohnt ein genaueres Hinschauen.

    Weitere Informationen: Prof. Dr. Julia Genz, julia.genz@uni-wh.de oder 02302 / 926-835

    Über uns:
    Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.400 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

    Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

    www.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Kulturwissenschaften, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, wissenschaftliche Weiterbildung
    Deutsch


    Prof. Dr. Julia Genz


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