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03.09.2003 17:11

BSE - Biowaffen - SARS: Sind wir noch zu retten? Infektionskrankheiten im neuen Millennium

Petra Giegerich Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Zu Beginn des neuen Jahrtausends sehen wir uns bisher unbekannten Herausforderungen gegenüber. So haben BSE und Milzbrand die westlichen Gesellschaften geschockt und auf ihre latente Gefährdung durch Infektionen aufmerksam gemacht. Aber welche Gefahren gehen tatsächlich von altbekannten oder neuartigen Infektionserregern aus? Reagieren Öffentlichkeit und Politik sachgemäß auf Bedrohungen wie BSE, Milzbrand, Pocken oder SARS? Bei einem Symposium mit dem Titel "Infektionskrankheiten im neuen Millennium" werden namhafte Experten am 19. und 20. September in Mainz über diese und darüber hinausgehende Fragen referieren und diskutieren.

    Gerne möchten wir Sie über das bevorstehende Symposium bei einem

    PRESSEGESPRÄCH

    am Montag, 15. September 2003, um 11.00 Uhr
    im Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
    Hochhaus am Augustusplatz, Mainz,
    Raum 945, 9. Stock

    informieren. Als Gesprächspartner stehen Ihnen Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene und Organisator der Veranstaltung, sowie Prof. Dr. Volker Hentschel zur Verfügung.

    "Zu oft werden unbedeutende Infektionen zur gesellschaftlichen Bedrohung hochgespielt. Wir wollen auf diesem Symposium Missverhältnisse aufdecken und die echte Bedeutung von Infektionserkrankungen aufzeigen", kündigt Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, an. Für die Veranstaltung konnten international ausgewiesene Experten gewonnen werden: Prof. Ernst Th. Rietschel vom Forschungsinstitut Borstel, Prof. Hans W. Doerr von der Universität Frankfurt und Prof. Hartmut Lode von der FU Berlin werden sich u.a. zur globalen Bedeutung von Infektionen, neuen Erregern und der infektiologischen Krankenversorgung äußern. Zu einem Podiumsgespräch über eine Infektionspolitik für Rheinland-Pfalz wird Ministerpräsident Kurt Beck erwartet.

    Zu dem öffentlichen Symposium laden der Sonderforschungsbereich 490 "Invasion und Persistenz bei Infektionen", die Landeszentrale für Gesundheitsförderung, die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, die Bezirksärztekammer Rheinhessen und die Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz (ZIRP) ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, an Verantwortliche in Wirtschaft, Verwaltung und Politik, Angehörige von Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie Vertreter medizinischer Berufe. Grundsätzliche Probleme der Infektiologie sollen allgemeinverständlich dargelegt werden und einen Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit anstoßen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Kontakt und Informationen:
    Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
    Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi
    Tel. 06131/39-37342
    Fax 06131/39-32359
    E-Mail: sbhakdi@mail.uni-mainz.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Politik, Recht
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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