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14.11.2017 11:56

Gemeinsam für die MINT-Region

Dr. Corinne Freundt Öffentlichkeitsarbeit
Technische Hochschule Bingen

    Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Region und der Technischen Hochschule Bingen wird in Zukunft unter dem Namen „THinktank“ noch stärker vorangetrieben. Ziel ist es, dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die MINT-Region für die Zukunft fit zu machen.

    Zukünftig werden die Kooperationen der Technischen Hochschule (TH) Bingen mit den Firmen der Region noch weiter ausgebaut. Auftakt war der Besuch einer Delegation der TH Bingen bei dem Geisenheimer Unternehmen Wachendorff. „Wir wollen verstärkt in die Unternehmen der Region gehen, um uns gegenseitig besser kennenzulernen“, erklärt der Präsident der TH Bingen, Prof. Dr.-Ing. Klaus Becker. „Als praxisorientierte Technische Hochschule ist es für uns zentral, dass wir die Studierenden so ausbilden, wie es dem tatsächlichen Bedarf der Unternehmen entspricht. Und hierfür ist ein permanenter Dialog unerlässlich.“ Die Kooperationen sind ohnehin schon zahlreich und intensiv, nun soll der Austausch mit dem neuen Format „THinktank“ weiter angekurbelt werden. „Kern des Formats ist, dass Lehrende, Vertreter der Hochschulleitung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TH Bingen regelmäßig unterschiedliche Firmen besuchen“, erklärt Vizepräsidentin Prof. Dr. Monika Oswald. „Bei diesen Gelegenheiten kann die TH Fragestellungen der Industrie aufnehmen. Gleichzeitig können wir unsere eigenen Kompetenzen in den Bereichen Lehre und anwendungsorientierter Forschung vorstellen.“
    Robert Wachendorff, Geschäftsführer der Wachendorff Automation in Geisenheim, begrüßt die Initiative der Hochschule: „Der persönliche Kontakt und der regelmäßige Austausch ist für beide Seiten wichtig, um gemeinsam etwas über einen längeren Zeitraum bewegen zu können. Die Unternehmen im Umkreis der TH Bingen profitieren von dem Angebot und der gegenseitigen ‚Befruchtung‘. Viele unserer Fachkräfte sind Binger Absolventen und wir sind sehr zufrieden mit der Qualität des Studiums.“ Wachendorff ist Anbieter von Automatisierungskomponenten für den Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen ist ein weltweit operierender technologischer Marktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Sensoren für die Messung von Winkel, Länge und Drehzahl.
    In Geisenheim besprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des THinktanks, wie sie die Zusammenarbeit zukünftig gemeinsam weiterentwickeln können. Zum Abschluss betonte TH-Präsident Prof. Klaus Becker die langjährige Verbundenheit: „Die TH Bingen ist die Fachkräfteschmiede unserer MINT-Region. Wachendorff ist einer unserer innovativen Industriepartner, bei dem Studierende praktische Erfahrung sammeln und nach dem Studium in den Beruf starten können.“
    Die TH Bingen freut sich über interessierte Firmen, die an dem Format THinktank teilnehmen möchten. Kontakt über Prof. Dr. Monika Oswald: forschung@th-bingen.de

    Was ist ein Thinktank?
    Übersetzen könnte man es mit Denkfabrik. Dabei handelt es sich um Institutionen, die ihre Forschung und ihr Wissen in die Gesellschaft und Politik einfließen lassen.

    Was ist MINT?
    MINT bezeichnet die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Laut Institut der Deutschen Wirtschaft Köln e.V. (IW) hat die MINT-Arbeitskräftelücke im August 2017 mit 274.600 einen neuen Höchststand erreicht.


    Weitere Informationen:

    https://www.th-bingen.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter
    Elektrotechnik, Informationstechnik, Maschinenbau, Umwelt / Ökologie, Verkehr / Transport
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


    Vertreterinnen und Vertreter der TH Bingen sowie der Firma Wachendorff treffen sich zum ersten THinktank.


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