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30.11.2017 10:03

Vertreter des DIPF in hessischen Landesschulbeirat berufen

Philip Stirm Referat Kommunikation
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

    Professor Dr. Eckhard Klieme ist nun Mitglied des hessischen Landesschulbeirats und nimmt heute erstmals an einer Sitzung des Gremiums teil. Der Wissenschaftler vertritt dort das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), für dessen Beteiligung am Schulbeirat das hessische Schulgesetz geändert worden war. Das DIPF trägt mit empirischer Bildungsforschung, digitaler Infrastruktur und Wissenstransfer dazu bei, Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen. Der Landesschulbeirat berät das hessische Kultusministerium bei der Weiterentwicklung des Schulwesens.

    „Wir wollen der Bildungspolitik gezielt unser Fachwissen zur Verfügung stellen und damit eine evidenzbasierte Gestaltung des Bildungswesens unterstützen“, erläutert Professor Klieme, mit welcher Zielsetzung sich das DIPF in die Diskussionen im hessischen Landesschulbeirat einbringen möchte. Das Gremium, das zum Beispiel über die Entwürfe von Lehrplänen berät, setzt sich aus knapp 30 Vertreterinnen und Vertretern verschiedener mit Schulfragen befasster Gruppen zusammen. Dazu zählen unter anderem der Landeselternbeirat, der Landesausschuss für Berufsbildung, der Hauptpersonalrat der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Landesschülerrat. Das DIPF soll im Landesschulbeirat nun die Wissenschaftsseite weiter stärken. Für sie standen bislang lediglich drei Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Hochschulen.

    Das DIPF koordiniert zahlreiche große Kooperationsarbeiten der empirischen Bildungsforschung. Dazu zählen der nationale Bildungsbericht, die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen und das Forschungszentrum IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk), das das Lernen von Kindern im Kleinkind-, Kindergarten- und Grundschulalter untersucht. Außerdem stellt das Institut, das Mitglied der Wissenschaftsorganisation Leibniz-Gemeinschaft ist, zentrale Forschungs- und Informationsinfrastrukturen im Bildungsbereich bereit. Hierzu gehören der Deutsche Bildungsserver, das Fachportal Pädagogik und das Forschungsdatenzentrum Bildung. Das am DIPF angesiedelte Zentrum für technologiebasiertes Assessment entwickelt innovative computergestützte Verfahren, mit denen sich Lernergebnisse messen lassen. Zum Institut gehört darüber hinaus die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung, eine internationale Forschungsbibliothek mit einem herausragenden Bestand zur deutschen Bildungsgeschichte.

    Eckhard Klieme ist Direktor der DIPF-Abteilung „Bildungsqualität und Evaluation“ und Professor für Erziehungswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine zentralen Forschungsinteressen sind Schuleffektivität und Unterrichtsqualität, Leistungsmessung und -beurteilung in Schulen, Evaluationen im Bildungsbereich und die international vergleichende Bildungsforschung. In seiner Laufbahn war er bereits Koordinator der PISA-Studie in Deutschland, Vorsitzender der Expertengruppe zur Entwicklung Nationaler Bildungsstandards, Fellow der Harvard University und Jurymitglied des Deutschen Schulpreises. 2010 wurde Eckhard Klieme mit dem Preis „Gesellschaft braucht Wissenschaft“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet.

    Kontakt
    DIPF im Landesschulbeirat: Prof. Dr. Eckhard Klieme, 49 (0)69 24708-107, klieme@dipf.de
    Presse: Philip Stirm, DIPF, +49 (0)69 24708-123, stirm@dipf.de, http://www.dipf.de


    Weitere Informationen:

    http://www.dipf.de – das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Pädagogik / Bildung
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Eckhard Klieme (DIPF)


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