Bilder und ihre Metadaten: Ausstellung in London

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13.12.2017 12:54

Bilder und ihre Metadaten: Ausstellung in London

Hanna Pletziger Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

    Die Ausstellung „Metadata: how we relate to images” wird am 9. Januar 2018 in der Lethaby Gallery eröffnet. Es handelt sich um eine gemeinsame Ausstellung des BMBF-finanzierten Projekts „Bilderfahrzeuge. Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology“ und der Londoner Hochschule für Kunst und Design Central Saint Martins. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Februar 2018.

    Metadaten stellen Informationen über andere Daten bereit. Sie beschreiben, klassifizieren und strukturieren Wissen und ermöglichen es uns dadurch, Erkenntnisse zu speichern und wieder auffindbar zu machen. Auch Bilder besitzen eigene Metadaten, die die Rezeption des Betrachters beeinflussen und ihn in Bezug zur Geschichte des Objekts oder seiner eigenen visuellen Erfahrung setzen. Die ausgestellten Arbeiten reichen von Interventionen wie dem Nefertiti Hack Project von Nora Al-Badri und Nikolai Nelles bis hin zu der Auseinandersetzung des Arts & Crafts Movement mit mittelalterlicher Ornamentik.
    Die Ausstellung ist das Ergebnis einer längerfristigen Zusammenarbeit zwischen Künstlerinnen und Künstlern der Hochschule Central Saint Martins und dem BMBF-finanzierten Bilderfahrzeuge-Forschungsprojekt. Sie fragt nach der Rolle und Bedeutung von Metadaten für die Kunst und die Kunstgeschichte und versammelt Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie Leihgaben aus dem British Museum, aus Privatsammlungen und der Museum and Study Collection der Hochschule Central Saint Martins.

    Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

    Nora Al-Badri and Nikolai Nelles | Alexander Burgess | Hussein Chalayan | Matthew Clarke | Joyce Clissold | Carole Collet | Sarah Craske, Dr Simon Park and Dr Charlotte Sleigh | Matthew Darbyshire | Rosemary House | Lauren Jetty | Edward Johnston and Violet E. Hawkes | Owen Jones | Lottin de Laval | Richard Long | Nicola Lorini | Alfred Maudslay | Louisa Minkin | William Morris and John Henry Dearle | Noel Rooke | Henrietta Simson | Jeremy Wood.

    Die Eröffnung findet am 9. Januar 2018 um 18 Uhr in der Lethaby Gallery statt. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte senden Sie dafür eine E-Mail an moss@bilderfahrzeuge.org.

    Rahmenprogramm:

    Podiumsdiskussion: Technologies of Recording
    Donnerstag, 11. Januar 2018, 17 Uhr, Lethaby Gallery.

    Metadata is stored in different media through various technologies of recording. These have, however, changed radically over the last century, from casting and photography to scanning and 3D printing. What does this development mean and how does it affect the working practices of both artists and researchers?

    Podiumsdiskussion: Methodologies of Description
    Donnerstag, 18. Januar 2018, 17 Uhr, Lethaby Gallery.

    How is data affected by the categories that are created to structure it? What agency does, for example, a catalogue have? And how do acts of systematization of information determine perceptions of reality? These questions will be addressed by scholars and museum professionals working on encyclopaedism, histories of knowledge and the curation of objects.

    Podiumsdiskussion: Practices of Production
    Donnerstag, 25. Januar 2018, 17 Uhr, Lethaby Gallery.

    The acts of copying, commenting and reproducing have always been central to artistic practice. It has long been established that there is 'nothing original under the sun': metadata and its manipulation is at the core of how we relate to images and how images relate to us. But what does that mean in the everyday practice of artistic production? This panel discussion will bring together a selection of artists and curators to think about how these issues inform their work today.

    Podiumsdiskussion: Policies of Ownership
    Donnerstag, 3. Februar 2018, 17 Uhr, Lethaby Gallery.

    The rapid expansion and proliferation of digital technologies have led to a vast increase in the amount of data being recorded, stored and broadcast. Inevitably, control and ownership of this data – and its metadata – has become a much-debated topic in political and economic, but also cultural arenas, raising questions concerning the status of cultural goods and museum collections. This workshop brings together artists commenting on these issues in their practice as well as museum professionals whose collections are the object of these discussions.

    Hintergrund:

    Das internationale Forschungsprojekt „Bilderfahrzeuge, Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology“ widmet sich der Erforschung der Wanderung von Ideen – von Bildern, Objekten, Waren und Texten in einem breiten historischen und geographischen Kontext. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und in Kooperation mit der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland durchgeführt.

    Weitere Informationen: http://www.maxweberstiftung.de/en/topics/bilderfahrzeuge.html

    Weitere Informationen und Kontakt:

    Stuart Moss
    Project & Curatorial Assistant
    Forschungsverbund Bilderfahrzeuge –
    Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology
    www.bilderfahrzeuge.org
    The Warburg Institute
    Woburn Square
    London
    WC1H 0AB
    E-Mail: moss@bilderfahrzeuge.org
    Tel.: +44 (0)2078628741


    Anhang
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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Studierende, Wissenschaftler, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Kunst / Design
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Pressetermine
    Deutsch


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