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12.01.2018 09:57

Staatssekretär Edmund Heller besuchte Hochschule für Gesundheit

Dr. Christiane Krüger Pressestelle
Hochschule für Gesundheit

    Bei seinem Antrittsbesuch hatte sich Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, am 10. Januar 2018 an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum mit dem hsg-Präsidium über die Studiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege ausgetauscht.

    Edmund Heller, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Nordrhein-Westfalen, hat am 10. Januar 2018 die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum besucht, um sich mit dem hsg-Präsidium über die Studiengänge in den Bereichen Gesundheit und Pflege auszutauschen. Es war der Antrittsbesuch von Edmund Heller, der seit Ende Juni 2017 Staatssekretär im Gesundheitsministerium ist. In einer kleinen Führung durch den im Sommer 2015 bezogenen Neubau der hsg auf den Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum lernte er die Hochschule kennen.

    An dem Gespräch mit dem hsg-Präsidium nahmen neben dem Staatssekretär teil: Helmut Watzlawik (Leiter der Abteilung ‚Gesundheit‘ im MAGS), Gerhard Herrmann (Leiter der Abteilung ‚Pflege, Alter, demographische Entwicklung‘ im MAGS), hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs, hsg-Kanzler Werner Brüning, hsg-Vize-Präsidentin für den Bereich Forschung Prof. Dr. Kerstin Bilda sowie hsg-Vize-Präsident für den Bereich Studium und Lehre Prof. Dr. Thomas Evers. Das Gespräch knüpfte zudem an Themen an, die das Präsidium mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bei seinem Besuch im Oktober 2017 besprochen hatte.

    „Im Gespräch zeigte sich, dass das Ministerium und die hsg-Hochschulleitung in dem laufenden Prozess, in dem aktuell die Akademisierung der Gesundheitsfachberufe sowie die Gesundheitsfachberufe selbst weiter zu entwickeln sind, dieselben Schwerpunkte in den anstehenden Aufgaben setzen“, fasste hsg-Präsidentin Anne Friedrichs zusammen und fügte hinzu: „Wir wünschen uns für unsere Modellstudiengänge eine stärkere Orientierung an hochschulische Anforderungen. Zum Beispiel sollten künftig die Praxiszeiten, die unsere Studierenden in den speziell eingerichteten Räumlichkeiten der Hochschule, die der Berufsrealität nachempfunden sind und in denen sie praktische Fertigkeiten erlernen, auch als Praxiszeiten angerechnet werden. Zudem haben wir das Ziel, dass die Staatlichen Prüfungen, die Teil der Berufszulassungen sind, in Zukunft zu keiner Doppelbelastung bei unseren Studierenden mehr führen, sondern mehr hochschulische Prüfungen in diesem Rahmen anerkannt werden“.

    Über die bereits erfolgreiche Evaluation der Modellstudiengänge an der hsg, die seit dem Wintersemester 2010/2011 angeboten werden, also die Beurteilung der primärqualifizierenden Studiengänge der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Physiotherapie und Pflege, berichtete hsg-Vize-Präsident Thomas Evers in der Runde. Als Ergebnis der Evaluation war von den Gutachter*innen empfohlen worden, die Studiengänge zügig in den Regelbetrieb zu überführen. Dennoch war die Modellklausel in den Berufsgesetzen vom Bund verlängert worden, so dass nun der Übergang in den Regelbetrieb erst Ende 2021 bevorsteht. „Mit dem Ministerium sind wir uns einig, dass die erfolgreich evaluierten Modellstudiengänge möglichst schnell in den Regelbetrieb überführt werden sollen und dass wir dies auch so gegenüber dem Bund formulieren“, so Evers.

    Außerdem wurde besprochen, in welcher Weise die Hochschulen in NRW, die die Modellstudiengänge anbieten, sorgfältig erheben, wo die Absolvent*innen verbleiben, was genau sie beruflich tun und welche Entwicklungsperspektiven für sie gegeben sind. Unter der Konsortialführung der hsg werden aktuell diese Fragen in einem Forschungsprojekt bearbeitet, welches vom Gesundheitsministerium gefördert wird.

    Neben dem intensiven Gespräch über die primärqualifizierenden Modellstudiengänge der hsg wurde auch über Weiterqualifizierungsangebote gesprochen. „Wir bieten jetzt schon Weiterqualifizierungen für Fachkräfte in den Gesundheitsfachberufen an. Mit dem Ministerium stimmen wir darin überein, dass wir weitere attraktive Qualifizierungsangebote in diesem Bereich entwickeln und dabei auch die Qualifizierung von Lehrkräften in den Blick nehmen werden“, so Friedrichs.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    regional
    Personalia, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Im Bild v.l.n.r.: Thomas Evers, Kerstin Bilda, Helmut Watzlawik, Staatssekretär Edmund Heller, Anne Friedrichs, Gerhard Herrmann und Werner Brüning.


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