idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
12.01.2018 13:15

Prof. Dr. Theresia Degener hält Vortrag an der juristischen Fakultät der University of Melbourne

MA Julia Gottschick Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe

    „Establishing Equality and Non-Discrimination - The United Nations Committee on the Rights of Persons with Disabilities' New Model of Inclusive Equality“: Theresia Degener, Professorin an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum, Leiterin des Bochumer Zentrums für Disability Studien (BODYS) und Vorsitzende des Fachausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, hielt am 11. Januar 2018 einen Vortrag an der juristischen Fakultät der University of Melbourne in Australien.

    280 angemeldete Zuhörer_innen statt der erwarteten 20: Aufgrund des großen öffentlichen Interesses wurde der Vortrag in einen größeren Hörsaal verlegt. „Establishing Equality and Non-Discrimination: The United Nations Committee on the Rights of Persons with Disabilities' New Model of Inclusive Equality“: Theresia Degener, Professorin der EvH RWL Bochum, Leiterin des Bochumer Zentrums für Disability Studien (BODYS) und Vorsitzende des Fachausschusses der Vereinten Nationen für die Rechte von Menschen mit Behinderungen, sprach jetzt an der juristischen Fakultät der University of Melbourne in Australien.

    Degener diskutierte mit ihrer Zuhörerschaft über den Fortschritt der weltweiten Rechte von Menschen mit Behinderungen durch die UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK) und berichtete von den zahlreichen Herausforderungen bei der Umsetzung der Vorschriften, die vor allem im Rahmen der Staatenberichtsverfahren vor dem Fachausschuss immer wieder deutlich werden. Sie hob hervor, dass die anhaltenden Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen ein zentrales globales Problem darstellten und die Betroffenen weiterhin häufig für die Anerkennung ihrer Rechte kämpfen müssten.

    Die Bochumer Professorin stellte in diesem Zusammenhang ein neues Gleichheitsmodell („inklusive Gleichheit“) vor, welches noch in diesem Jahr durch den UN-Fachausschuss verabschiedet werden und somit Einzug in den internationalen Menschenrechtsschutz erhalten soll. Dieser Ansatz basiert auf den zentralen Forderungen der UN BRK und soll gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zur effektiven Wahrnehmung ihrer Rechte erhalten.

    Die juristische Fakultät der University of Melbourne beheimatet mit dem Melbourne Social Equity Institute eine der anerkanntesten Forschungseinrichtungen im Bereich des Menschenrechtsschutzes weltweit und leistet mit der Disability Research Initiative, einem Kooperationspartner von BODYS, einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen.


    Weitere Informationen:

    http://research.unimelb.edu.au/hallmark-initiatives/disability-research-initiati...
    http://Twitter : #DegenerCRPD


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Gesellschaft, Politik, Recht
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Theresia Degener bei ihrem Vortrag in Melbourne.


    Zum Download

    x

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).