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25.01.2018 13:57

Open Access in den Ingenieurwissenschaften: BMBF fördert Projekt OpenIng

Bettina Bastian Kommunikation
Technische Universität Darmstadt

    Das Publikationsmodell des Open Access ist in den Ingenieurwissenschaften bisher vergleichsweise wenig verbreitet, zudem fehlen fachspezifische bundesweite Angebote in diesem Bereich. Das Projekt OpenIng, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ von 2018 bis 2019 mit rund 300.000 Euro gefördert wird, soll diese Lücke schließen.

    Das Projekt OpenIng umfasst einen Forschungs- und einen Umsetzungsteil. Im ersten Jahr wird eine bundesweite Studie zum Open-Access-Publikationsverhalten in den Ingenieurwissenschaften durchgeführt und eine Serie von Workshops zur Erkundung konkreter Service-Wünsche an den beteiligten Universitäten durchgeführt. Im zweiten Projektjahr folgt die Umsetzung technischer und organisatorischer Maßnahmen, um fachspezifische Open-Access-Angebote und innovative Services und Dienste für die Ingenieurwissenschaften zu schaffen. Die neuen Services und Dienste sollen es Forschenden ermöglichen, ihre Ergebnisse schnell und einfach Open Access zu veröffentlichen. OpenIng setzt dabei vor allem auf den grünen Weg des Open-Access (Zweitveröffentlichung). Die Entwicklung und Erprobung von Kommunikationskonzepten und Informationsmaterialien für Ingenieurwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen zu den Themen Open-Access und freie Lehr/Lern-Materialien sind ebenfalls Teil des Projekts.

    „Wir beginnen das Projekt OpenIng mit einer umfassenden Bestandsaufnahme und kommen mit den Fachcommunities aus allen ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen ins Gespräch. Wir wollen deren Bedürfnisse und deren Lehr- und Publikationskultur passgenau bedienen“, erklärt Gerald Langhanke, Referent für elektronisches Publizieren an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. „Unser Ziel ist es, Open Access für Forschungsarbeiten und Lehrmaterialien so einfach wie möglich zu machen."

    Die Gesamtkoordination für OpenIng liegt an der TU Darmstadt, vertreten durch die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA). Weiterhin sind die Universitätsbibliotheken Braunschweig und Stuttgart beteiligt, zudem ist OpenIng eingebettet in die bestehende Zusammenarbeit der Bibliotheken der führenden deutschen technischen Universitäten, TU9. Alle entwickelten Konzepte, Materialien und Dienste werden der ganzen Fachcommunity zur Verfügung stehen.

    Das gemeinsame Projekt läuft im Rahmen der Fördermaßnahme „Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung“ gemäß der „Förderrichtlinie des freien Informationsflusses in der Wissenschaft – Open Access“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


    Weitere Informationen:

    https://www.ulb.tu-darmstadt.de/service/elektronisches_publizieren/open_access_a...


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte, Kooperationen
    Deutsch


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