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26.01.2018 14:32

Aktueller Stand der französischen Forschung im Bereich Energiespeicherung: Batterien

Marie de Chalup Wissenschaftliche Abteilung
Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

    Die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen in Frankreich wirken sich begünstigend auf die Forschung im Bereich Energie aus. So besitzt die Energiespeicherung oberste Priorität unter den sieben Schwerpunktthemen der Kommission „Innovation 2030“, die Teil des Projektes Nouvelle France Industrielle ist, bei dem es darum geht, mit 34 Aktionsplänen die Position der französischen Industrie auf den Weltmärkten zu stärken.

    Auch auf europäischer Ebene gehört die Energieforschung zu den Prioritäten. So wurden z.B. Batterien von der Europäischen Kommission zu einer „Schlüsseltechnologie 2020“ erklärt. Die Richtlinie 2012/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates zur Energieeffizienz (EED) erklärt die Forschung & Entwicklung im Bereich Batterien zu einer unumgänglichen Voraussetzung für die Reduzierung des Energiebedarfs der Mitgliedstaaten. Auf der Vertragsstaatenkonferenz COP21 2015 in Paris wurden die Mitgliedstaaten ebenfalls zur Ergreifung ehrgeiziger Zielsetzungen im Energiebereich (u.a. Batterien) aufgefordert.

    Das Gesetz für Energiewandel und grünes Wachstum (LTE) aus dem Jahr 2016 sieht die Umsetzung einer mehrjährigen Planung im Energiesektor (PPE) sowie einer nationalen Strategie für Energieforschung (SNRE) vor. Es unterstreicht die Bildung fachübergreifender Allianzen zwischen verschiedenen Forschungszentren sowie die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit zwischen industrieller und wissenschaftlicher Forschung. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Energiesektor sind in den letzten zehn Jahren um rund hundert Millionen Euro gestiegen und erreichen derzeit etwa 1 Milliarde Euro pro Jahr (DGE 2016 – Generaldirektion Unternehmen). Die Energiespeicherung zählt dabei zu den Themenfeldern, die aus diesem Budget finanziert werden. Die im Rahmen des „Programms für Zukunftsinvestitionen“ für den Energie- und ökologischen Wandel (darunter die Energiespeicherung) bereitgestellten Mittel belaufen sich auf 2,13 Milliarden Euro, zu denen noch 1,15 Milliarden Euro aus dem Transportsektor hinzukommen, der einen Teil seiner F&E ebenfalls den Batterien widmet (ADEME 2016 – französische Agentur für Umweltschutz und Energie).

    Redaktion : Philippine Regniez

    Quelle : Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft

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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Energie, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


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