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02.02.2018 08:49

Christof Rapp erhält den Ausonius-Preis

Peter Kuntz Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Trier

    Der Münchener Professor hält seinen Festvortrag zu „Karl Marx und die Philosophie der Antike“

    Der Ausonius-Preis der Universität Trier wird in diesem Jahr an Prof. Dr. Christof Rapp von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München verliehen. Professor Rapp erhält den „Oscar der Deutschen Altertumswissenschaften“ (Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel) für seine herausragenden, auch philologisch fundierten Arbeiten zur antiken Philosophie und zur antiken Rhetorik. In seinem Festvortrag zur Preisverleihung im Juni wird der Spezialist für Antike Philosophie ganz auf der Höhe der Zeit sein. Christof Rapps Ausführungen zu „Karl Marx und die Philosophie der Antike“ sind Teil der Ringvorlesung der Universität Trier und des Programms des Trierer Marx-Jahres.

    Christof Rapp gehört zu den international renommiertesten deutschen Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Antiken Philosophie. An der LMU München bekleidet er den Lehrstuhl für Philosophie und ist einer der Direktoren der Munich School of Ancient Philosophy (Münchener Schule zur Antiken Philosophie). Außerdem ist er zurzeit Direktor des Center for Advanced Studies der LMU, das den wissenschaftlichen Austausch über etablierte Fächergrenzen hinweg intensiviert und unterstützt.

    Rapp forscht und lehrt insbesondere zur Philosophie der Antike und deren Verhältnis zu modernen Debatten in Metaphysik, Ethik, Handlungstheorie, Argumentationstheorie und Moralpsychologie. Bezüge zwischen antiker und moderner Philosophie waren bereits in den Jahren nach 2001 sein Arbeitsschwerpunkt, als er an der Humboldt-Universität Berlin einen neu geschaffenen Lehrstuhl für Philosophie der Antike und Gegenwart übernahm.

    Verleihung des Ausonius-Preises 2018
    an Prof. Dr. Christof Rapp (LMU München)
    Festvortrag: „Karl Marx und die Philosophie der Antike“
    Freitag, 8. Juni 2018, 18 Uhr
    Universität Trier, Gebäude A/B, Hörsaal 1

    Prof. Dr. Christof Rapp
    Nach dem Abitur studierte Christof Rapp Philosophie, Gräzistik und Logik/Wissenschaftstheorie an den Universitäten Tübingen und München, wo er in Philosophie promovierte. Der Habilitation an der Universität Tübingen im Jahr 2000 folgten Gastprofessuren an der University of California in Berkeley, an der Universität Basel und an der Humboldt-Universität Berlin. An der HU Berlin übernahm er 2001 den neu geschaffenen Lehrstuhl für Philosophie der Antike und Gegenwart. Seit 2009 ist Christof Rapp Inhaber des Lehrstuhls für Antike Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Der Ausonius-Preis
    Den Ausonius-Preis verleihen die Fachbereiche II und III der Universität Trier bereits seit 1998 im jährlichen Wechsel. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Klassischen Philologie oder der Alten Geschichte oder ein wissenschaftliches Gesamtwerk in diesen Fächern. Benannt ist die Auszeichnung nach dem spätantiken Dichter Ausonius, der im Jahr 365 als Lehrer und Erzieher an den kaiserlichen Hof nach Trier kam. In der Reisebeschreibung „Mosella“ schildert Ausonius die Mosellandschaft und die Stadt Trier.

    Kontakt:
    Prof. Dr. Georg Wöhrle
    Tel. 0651/201-2357
    Mail: woehrle@uni-trier.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Kulturwissenschaften
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
    Deutsch


    Professor Christof Rapp von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist Ausonius-Preisträger 2018


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