idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Medienpartner:
Wissenschaftsjahr


Teilen: 
12.02.2018 15:07

Frankfurter Wissenschaftsrunde stellt Wahlprüfsteine vor

Nicola Veith Pressestelle
Frankfurt University of Applied Sciences

    Zusammenschluss wissenschaftlicher Institutionen will zur weiteren Profilierung der Stadt Frankfurt als Wissenschafts- und Bildungsstandort beitragen

    Anlässlich einer Podiumsdiskussion mit Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehende Frankfurter Oberbürgermeisterwahl hat die Frankfurter Wissenschaftsrunde ihre Wahlprüfsteine öffentlich zur Diskussion gestellt. An der moderierten Podiumsdiskussion an der Goethe-Universität nahmen die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Römer vertretenen Parteien für die Frankfurter Oberbürgermeisterwahl teil: Peter Feldmann (SPD), Bernadette Weyland (CDU), Nargess Eskandari-Grünberg (Bündis 90/Die Grünen), Janine Wissler (Die Linke) sowie Nico Wehnemann (Die Partei) stellten sich Fragen der Wissenschaftsinstitutionen rund um das Thema „Frankfurt als Stadt der Wissenschaft“. Themen waren u.a. Science City, Internationalisierung, Campusmeile, Verkehr, Wohnraum und Smart City/Digitalisierung. Die Frankfurter Wissenschaftsrunde hatte hierfür Wahlprüfsteine erarbeitet, die im Anhang dieser Pressemitteilung beigefügt sind sowie unter http://www.frankfurt-university.de/presse heruntergeladen werden können. Rund 100 interessierte Angehörige der Wissenschaftsinstitutionen sowie Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil und richteten Fragen an die Kandidatinnen und Kandidaten.

    Die Frankfurter Wissenschaftsrunde ist ein informeller Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Institutionen, die in Frankfurt oder im allernächsten Umfeld beheimatet sind. Ihr zentrales Anliegen ist es, zur weiteren Profilierung der Stadt Frankfurt als Wissenschafts- und Bildungsstandort beizutragen. Sie ist 2017 auf Präsidiumsinitiative der Frankfurt University of Applied Sciences, der Goethe-Universität sowie der Frankfurt School of Finance and Management entstanden. Sie versteht sich als Netzwerk und Sprachrohr, um unabhängig von Einzelinstitutionen zusammen mit Stadtpolitik und Stadtgesellschaft an der Entstehung und Verbesserung eines wissenschaftsfreundlichen Klimas mitzuwirken. Gleichzeitig versteht sie sich als Impulsgeberin für die Politik und Ratgeberin zur Analyse und Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen mit wissenschaftlichen Mitteln. Die Frankfurter Wissenschaftsrunde bietet an, Sparringpartnerin in allen zukunftsorientierten Fragen von Stadt und Region zu sein. Schließlich geht es der Frankfurter Wissenschaftsrunde intern darum, Optionen und konkrete Maßnahmen für die gegenseitige Weiterentwicklung (z.B. gemeinsame Personalentwicklungskonzepte) zu entwerfen. Erste gemeinschaftliche Aktivität war die Erstellung der Wahlprüfsteine für die anstehende Oberbürgermeister-Wahl der Stadt Frankfurt am Main im Februar 2018.

    Frankfurt verfügt über mehr als 70.000 Studierende und rund 10.000 Mitarbeitende, die in den Wissenschaftsorganisationen beschäftigt sind. Gemessen an der Einwohnerzahl Frankfurts stellt das ca. 10 % der Bevölkerung dar – ein enormer kultureller Wissens- und Wirtschaftsfaktor gleichermaßen. Um das darin liegende Potenzial zu stärken und auszubauen, hat sich die Frankfurter Wissenschaftsrunde formiert und sich als „Ermöglicherin“ für die Stadt Frankfurt positioniert.

    An den ersten beiden Zusammenkünften beteiligten sich neben der Frankfurt University of Applied Sciences, der Goethe-Universität sowie der Frankfurt School of Finance and Management die Leitungen folgender hochrangiger Institutionen: Deutsches Archäologisches Institut – Römisch-Germanische Kommission, Stiftung Georg-Speyer-Haus – Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, Freies Deutsches Hochstift –Frankfurter Goethe Museum, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Paul-Ehrlich-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frobenius Institut an der Goethe-Universität Frankfurt, Institut für sozial-ökologische Forschung, Dechema Forschungsinstitut, Provadis School of International Management & Technology, Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, FOM Hochschule für Ökonomie & Management, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen.

    Neben den oben genannten haben auch die folgenden Institutionen ihr Engagement in der Frankfurter Wissenschaftsrunde zugesagt: Hessische Berufsakademie, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, International School of Management, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Fritz- Bauer-Institut – Geschichte und Wirkung des Holocaust, Institut für Sozialforschung, Max-Planck-Institut für Biophysik, Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.

    Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschulleitung, Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Telefon: +49 69 1533-2415, E-Mail: praesident@fra-uas.de

    Weitere Informationen unter: http://www.frankfurt-university.de/presse


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    regional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).