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13.02.2018 10:14

Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb bietet Fellowship für Journalisten an

Claus Schönberner Pressestelle
Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

    Mit seinem Journalist-in-Residence-Fellowship bietet das Münchner Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb Journalisten die Möglichkeit zu dreimonatigen Gastaufenthalten. Dabei hat der Journalist den Status eines Gastwissenschaftlers, nimmt an der wissenschaftlichen Tätigkeit des Instituts teil und lernt auf diese Weise den Forschungsbetrieb von innen her kennen. Das Fellowship umfasst die Hospitation an einem Forschungsprojekt von einer der Abteilungen des Instituts bzw. an einem abteilungsübergreifenden Forschungsprojekt sowie die Möglichkeit für eigene Projektrecherchen.

    Das Institut will mit dem Fellowship den Qualitätsjournalismus im Themenfeld Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht bzw. Innovation und Entrepreneurship unterstützen und die Kommunikation dieser Themen in der Öffentlichkeit fördern. Dadurch soll eine Qualitätsverbesserung des Wissenschaftsjournalismus erreicht werden. Zugleich sollen die Wissenschaftler des Instituts erfahren, wie die Vermittlung von Forschungsergebnissen in die Öffentlichkeit verbessert werden kann.

    Der Journalist-in-Residence kann an den Meetings, Seminaren, Vorträgen und sonstigen Veranstaltungen der Abteilungen bzw. des Instituts teilnehmen. Die Betreuung erfolgt durch den Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie durch einen Wissenschaftler. Erwartet wird die Durchführung eines internen Colloquiums zum Thema Journalismus und Wissenschaft. Das Institut stellt einen Arbeitsplatz und die Nutzung seiner Bibliotheksressourcen zur Verfügung.

    „Wir leben im Zeitalter von Open Science: Wissenschaft muss sich stärker öffnen und dazu auch neue Wege der Vermittlung in die Gesellschaft beschreiten“, erklärt Prof. Dietmar Harhoff, der die wirtschaftswissenschaftliche Abteilung des Instituts leitet. „Wir Juristen haben eine große Lücke zwischen unserer Welt und der Welt der Medien, deren Ursachen mich interessieren“, formuliert Prof. Reto M. Hilty, Co-Leiter der rechtswissenschaftlichen Abteilung, eine weitere Erwartungshaltung. Und Manfred Ronzheimer, freier Journalist und Absolvent des Fellowships, bemerkt: „Üblicherweise haben wir Journalisten es mit den Ergebnissen von Forschung zu tun, um darüber zu berichten. Als Journalist-in-Residence erfährt man hautnah, was dazu im Vorfeld an konkreter forscherischer Arbeit geleistet werden muss“.

    Bewerbungen mit einem tabellarischen Lebenslauf, dem Nachweis umfassender journalistischer Tätigkeit, einem Exposé zu der geplanten Recherche während des Institutsaufenthalts (max. 1 Seite) und der Angabe des gewünschten Zeitraums für den Aufenthalt am Institut können bis Freitag, 16. März 2018, an Claus Schönberner, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, E-Mail claus.schoenberner@ip.mpg.de, geschickt werden.

    Über das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb

    Im Mittelpunkt der Forschung am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb stehen die Erforschung von Innovations- und Wettbewerbsprozessen sowie die Erarbeitung von Vorschlägen für die Gestaltung der Rahmenbedingungen für diese Prozesse. Die Forschungsfragen werden in einer rechtswissenschaftlichen und einer wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung untersucht. Das Institut wurde im Jahr 1966 als Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Patent-, Urheber- und Wettbewerbsrecht gegründet. Nach der Einrichtung einer neuen wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung wurde es im Jahr 2013 in Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb umbenannt.

    Das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb ist eines von 84 Instituten der Max-Planck-Gesellschaft, eine von Deutschlands führenden Forschungsorganisationen. In der Auswahl und Durchführung ihrer Forschungsaufgaben sind die Max-Planck-Institute frei und unabhängig. Sie verfügen daher über einen eigenen, selbst verwalteten Haushalt, der durch Projektmittel von dritter Seite ergänzt werden kann. Die Forschung am Institut muss den wissenschaftlichen Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft genügen, was durch regelmäßige Evaluation überprüft wird. Weitere Informationen unter: www.ip.mpg.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Gesellschaft, Politik, Recht, Wirtschaft
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Kooperationen
    Deutsch


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