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12.04.2018 11:29

ERC: Fünf Advanced Grants für Helmholtz

Roland Koch Kommunikation und Außenbeziehungen
Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

    Die Helmholtz-Gemeinschaft war auch in der „Ausschreibungsrunde 2017“ des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) erfolgreich:
    Aktuell konnten Wissenschaftler fünf Advanced Grants einwerben. Im europaweiten Vergleich rückte die Helmholtz-Gemeinschaft bereits Ende 2017 auf Platz 9 der beim ERC erfolgreichsten Organisationen vor.

    „Die ERC-Förderung ist schon lange ein wichtiger Indikator für herausragende Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ich freue mich, dass sich fünf unserer Wissenschaftler in diesem Wettbewerb der Ideen beweisen konnten und gratuliere ihnen herzlich zu ihrem Erfolg“, sagt Helmholtz-Präsident Otmar D. Wiestler. „Dass Helmholtz nun außerdem auf Platz 9 des europaweiten ERC-Rankings steht, ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

    Advanced Grants verleiht der ERC an exzellente, bereits etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Erfolgreich waren in der aktuellen Ausschreibungsrunde Norbert Hübner und Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), sowie Frank Stefani vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Markus Zweckstetter vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und Martin Schultz vom Forschungszentrum Jülich. Die Förderung beträgt bis zu 3,5 Millionen Euro für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

    Die Helmholtz-Gemeinschaft rückte laut dem aktuell veröffentlichten Jahresbericht des ERC schon im Dezember 2017 auf Platz 9 der erfolgreichsten Organisationen vor. Gezählt werden in der Statistik alle seit Beginn des ERC im Jahr 2007 eingeworbenen Grants pro Top-Einrichtung.

    Zusätzlich zu den nun bekannt gegebenen Advanced Grants hatte Helmholtz in der 2017er-Ausschreibungsrunde 14 weitere Grants eingeworben:

    Es gingen zehn Starting Grants (drei Auszeichnungen für FZ Jülich, zwei für das KIT sowie je eine für DKFZ, GEOMAR, GFZ, HMGU und HZDR) sowie vier Consolidator Grants (zwei Auszeichnungen für das KIT sowie je eine für AWI und DKFZ) an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Helmholtz-Zentren. Insgesamt konnte Helmholtz in der letzten Ausschreibungsrunde damit 19 Grants einwerben.

    Die ERC-Starting Grants richten sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, deren Promotion zwei bis sieben Jahre zurückliegt, und fördern diese mit bis zu 2 Millionen Euro. Mit Consolidator Grants werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gefördert, die bereits eine Forschungserfahrung von sieben bis zwölf Jahren nach der Promotion haben. Darauf aufbauend sollen sie die Entwicklung ihrer Ideen weiter verfestigen. In dieser Förderlinie erhalten die Forschenden bis zu 2,75 Millionen Euro für ihr Projekt.

    Zentren-Abkürzungen:
    AWI: Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
    DKFZ: Deutsches Krebsforschungszentrum
    DZNE: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen
    FZ Jülich: Forschungszentrum Jülich
    GEOMAR: GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
    GFZ: Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
    HMGU: Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
    HZDR: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
    KIT: Karlsruher Institut für Technologie
    MDC: Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

    Weitere Informationen:
    http://www.helmholtz.de/erc
    erc.europa.eu

    Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 39.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von über 4,5 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

    http://www.helmholtz.de; http://www.helmholtz.de/socialmedia


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    fachunabhängig
    überregional
    Kooperationen, Organisatorisches
    Deutsch


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