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12.04.2018 17:13

DAAD mit Verdienstorden des portugiesischen Staatspräsidenten ausgezeichnet

Bjoern Wilck Pressestelle
Deutscher Akademischer Austauschdienst e.V.

    Am 5. April hat der Präsident der Republik Portugal, Dr. Marcelo Rebelo de Sousa, den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für seine besonderen Verdienste um Studierende und Wissenschaftler in Krisenregionen und für Geflüchtete mit einem Verdienstorden ausgezeichnet.

    Der Präsident bezog sich dabei ausdrücklich auf die Förderprogramme in den Aufnahmeländern im Nahen Osten, auf Stipendien für Syrer und auch auf die Integration von Geflüchteten in die Hochschulen in Deutschland.

    „Diese hochrangige Auszeichnung ist Beleg dafür, dass unsere Bemühungen auch international Anerkennung erfahren“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel. „Ich bin Staatspräsident Rebelo de Sousa dankbar für diese Würdigung und freue mich, dass unsere Förderprogramme auf diese Weise ein weiteres Mal in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit rücken.“

    Entgegengenommen wurde der Orden vom Direktor der Abteilung Strategie im DAAD, Christian Müller.

    Internationale Konferenz „Higher Education in Emergencies“

    Den Rahmen für die Verleihung der Verdienstorden bot die internationale Konferenz „Higher Education in Emergencies“, die kofinanziert durch die portugiesische Regierung am 5. April in der Calouste-Gulbenkian-Stiftung in Lissabon stattfand.
    Mit einem Orden ausgezeichnet wurde neben weiteren Personen ebenfalls der frühere Staatspräsident Portugals, Dr. Jorge Sampaio. Auf ihn geht die Initiative für das Programm „Higher Education in Emergencies“ zurück.
    Vertreten waren neben Mitgliedern der Regierung Portugals das UNHCR, die Europäische Kommission und zahlreiche Botschaften. UN-Generalsekretär Antonio Guterres und Bundeskanzlerin Angela Merkel beteiligten sich mit Video-Grußworten.

    Der DAAD

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien.

    Der DAAD fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit. Der DAAD unterhält dafür ein Netzwerk mit 71 Außenstellen und Informationszentren und rund 500 Lektorate weltweit sowie die internationale DAAD-Akademie (iDA).

    2016 hat der DAAD über 130.000 Deutsche und Ausländer rund um den Globus gefördert. Der DAAD wird überwiegend aus Mitteln des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Europäischen Union finanziert.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


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