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19.04.2018 12:40

Sepsis CamPetition: Start in die zweite Runde

Dr. Uta von der Gönna Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universitätsklinikum Jena

    In der Neuauflage ihres Wettbewerbs suchen Jenaer Forschungsverbünde Kurzfilme und diesmal auch grafische Arbeiten zum Thema Sepsis. Einreichungsschluss ist der 13. August.

    Motiviert von den Ergebnissen des Vorjahres starten die Organisatoren der Sepsis Campetition, Jenaer Organisationen und Institutionen aus Forschung und Medizin, in eine zweite Runde des Wettbewerbs. Kurzfilme werden wieder im Fokus stehen, aber zusätzlich soll der Wettbewerb dieses Jahr auch für grafische Arbeiten geöffnet werden. „Egal ob bewegte oder unbewegte Bilder – gesucht sind Bilder, die etwas bewegen“, fasst Dr. Margit Leitner, die Intention des Wettbewerbs zusammen. „Wir wollen nicht nur Menschen dazu bringen, sich mit dem Thema Sepsis auseinanderzusetzen, sondern deren kreative Werke dann auch als Multiplikator für die Aufklärung nutzen“, so die Koordinatorin der Sepsis CamPetition für das Center for Sepsis Control and Care am Universitätsklinikum Jena weiter.

    Denn wie alle Veranstaltungen zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll der Wettbewerb helfen, Sepsis bekannter zu machen und so eine raschere Erkennung und erfolgreichere Behandlung ermöglichen. Noch immer wird die umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannte Erkrankung oft zu spät erkannt und als medizinischer Notfall unterschätzt. „Sepsis ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern nach Unfällen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Kinder bereits in der Schule über Sepsis und deren Symptome aufgeklärt werden. Daher möchten wir mit einer U20-Wertung insbesondere Jugendliche ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen“, führt Tobias Gothow, Geschäftsführer der Sepsis-Stiftung, weiter aus.

    Der Wettbewerb ist offen für alle, die helfen wollen, Sepsis bekannter zu machen – „egal ob Ärzte, Studierende, Schulklassen oder Videomacher, Grafiker, Cartoonisten, Fotografen, ob einzeln oder im Team“, betont Dr. Ursula Frischmann vom ZIK Septomics. Neben der Bewertung durch eine Jury ist auch die Meinung des Publikums wieder gefragt: Ergebnisse einer Online-Abstimmung werden in die Gesamtwertung eingehen. Und bestenfalls kann die Wettbewerbsteilnahme mehr einbringen als Wissensgewinn: Sepsis-Stiftung und Center for Sepsis Control and Care stellen ein Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro zur Verfügung. Daneben wird es auch wieder Sachpreise zu gewinnen geben.

    Termine und Fristen:
    Beitrag einreichen von 1. Mai bis zum 13. August 2018 über https://www.uniklinikum-jena.de/cscc/WST.html
    Online-Abstimmung für die Publikumswertung: 14. bis 27. August 2018
    Preisverleihung, öffentliche Bekanntgabe der Gewinner und Präsentation der Beiträge: Welt-Sepsis-Tag, 13. September 2018

    Kontakt:
    Dr. Margit Leitner
    Center for Sepsis Control and Care (CSCC), Universitätsklinikum Jena
    Tel: 03641/9323320
    E-Mail: wsd@med.uni-jena.de

    Sepsis CamPetition:
    YouTube-Kanal: http://bit.ly/SepsisCamPetition
    Wettbewerbsunterlagen und Teilnahmebedingungen:
    https://www.uniklinikum-jena.de/cscc/WST.html

    Die Sepsis CamPetition ist ein gemeinsames Projekt von Center for Sepsis Control and Care und ZIK Septomics (beides vom BMBF geförderte Sepsisforschungszentren in Jena), Sepsis-Stiftung, Deutscher Sepsis-Hilfe e.V., Global Sepsis Alliance und Universitätsklinikum Jena.

    Hintergrund:
    Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der eintritt, wenn die Antwort des Körpers auf eine Infektion die eigenen Gewebe und Organe schädigt. Sepsis kann zu Schock, multiplem Organversagen und letztlich zum Tod führen, insbesondere, wenn sie nicht früh erkannt und schnell behandelt wird. Sepsis ist weltweit die führende infektionsbedingte Todesursache.
    Sepsis kann als Komplikation jeder Infektion, wie z. B. Lungenentzündung oder Harnwegsinfektion, auftreten, aber auch nach Verletzungen und chirurgischen Eingriffen. Die Entzündungsantwort des gesamten Körpers, verbunden mit Organversagen, macht Sepsis zu einer hochkomplexen und dynamischen Erkrankung. Durch die unspezifischen Symptome, verbunden mit einem Mangel an Aufklärung über die Frühsymptome sowie leistungsfähigen Diagnosemethoden, wird eine Sepsis oft erst spät erkannt.


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


    In der Neuauflage ihres Wettbewerbs suchen Jenaer Forschungsverbünde Kurzfilme und grafische Arbeiten zum Thema Sepsis. Einreichung bis 13. August. Info: https://www.uniklinikum-jena.de/cscc/WST.html


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