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07.05.2018 12:14

Populismus! Gefahr für die Demokratie in Europa?

Nicola Veith Pressestelle
Frankfurt University of Applied Sciences

    Symposium am Frankfurter Center for Applied European Studies diskutiert den Umgang mit Populismus in Europa

    Was ist Populismus? In der gegenwärtigen wissenschaftlichen Debatte wird darüber gestritten, ob es sich hierbei um eine Ideologie, eine Strategie des Machterwerbs oder einen Stil der politischen Kommunikation handelt. Aber kann es eine wirksame Populismusdefinition überhaupt geben? Forscher/-innen sind sich weitgehend einig, dass der Populismus zwei homogene, gegnerische Gruppen konstruiert – das Volk und die Elite. Das Frankfurter Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) veranstaltet das Symposium „Populismus! Gefahr für die Demokratie in Europa?“ am 13. Juni 2018. Ziel des Symposiums ist es, eine pluralistische Bestandsaufnahme und Analyse des Populismus vorzunehmen und Lösungskonzepte zu entwerfen, wie mit populistischen Bestrebungen demokratisch umgegangen werden kann. Es richtet sich an Vertreter/-innen der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Um Anmeldung zur Veranstaltung unter http://www.frankfurt-university.de/ThinkEurope wird gebeten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Symposium wird in Kooperation mit dem „KompetenzCampus – Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“ der Frankfurt UAS als Weiterbildung angerechnet. Teilnahmebestätigungen werden auf Anfrage ausgestellt.

    Das Symposium betrachtet Populismus aus interdisziplinärer Sicht: Die Keynotes vertiefen den Begriff sowohl politikwissenschaftlich als auch soziologisch. Auf dem anschließenden Podium diskutieren zudem Vertreter/-innen weiterer Fachdisziplinen. Gastreferentinnen und -referenten sind: Dr. Paula Diehl, zuständig für den Bereich „Theorie, Geschichte und Kultur des Politischen“, Universität Bielefeld; Prof. Dr. Reinhard Heinisch, Professor für Österreichische Politik in vergleichender Perspektive, Universität Salzburg; Omid Nouripour, Mitglied des Deutschen Bundestages und außenpolitischer Sprecher, Bündnis 90/Die Grünen sowie Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor von FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Katja Marx, Chefredakteurin Hörfunk und Leiterin von hr-info, Hessischer Rundfunk.

    Termin Symposium:
    Mittwoch, 13. Juni 2018, 16:00 – 19:30 Uhr
    Ort:
    Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, Gebäude 1, 6. Stock, Raum 625


    Programm Symposium
    „Populismus! Gefahr für die Demokratie in Europa?“
    Impulse des Center for Applied European Studies (CAES)
    - 16:00 Uhr
    Begrüßung
    Prof. Dr. Ulrich Schrader, Vizepräsident, Frankfurt UAS
    Eröffnung: Populismus!
    Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, Geschäftsführender Direktor, CAES
    - 16:15 Uhr
    Von den Rändern in die Mitte der Politik – Der Neue Rechtspopulismus und seine Auswirkungen
    Prof. Dr. Reinhard Heinisch, Professor für Österreichische Politik, Universität Salzburg
    - 17:00 Uhr
    Sich angegriffen fühlen – Zur Verteidigung der offenen Gesellschaft
    Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor, FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin
    - 17:45 Uhr
    Diskussion mit dem Publikum
    - 18:30 Uhr
    Podiumsdiskussion
    Wenn Populisten populär werden – Eine Gefahr für die Demokratie in Europa?
    Dr. Paula Diehl, Bereich „Theorie, Geschichte und Kultur des Politischen“, Universität Bielefeld
    Omid Nouripour MdB, Außenpolitischer Sprecher, Bündnis 90/Die Grünen
    Prof. Dr. Reinhard Heinisch, Professor für Österreichische Politik, Universität Salzburg
    Prof. Dr. Harald Welzer, Direktor, FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit, Berlin
    Moderation: Katja Marx, Chefredakteurin Hörfunk und Leiterin hr-info, Hessischer Rundfunk


    Das Center for Applied European Studies (CAES):
    Ziel des interdisziplinär forschenden Zentrums ist es, das Thema Europa wissenschaftlich zu begleiten und anwendungsorientierte Lösungsvorschläge für europäische Fragen und Herausforderungen zu entwickeln. Neben Forschungsprojekten und der Errichtung von Think Tanks sollen anwendungsorientierte Bildungs-, Fort- und Weiterbildungsmodule entwickelt werden. Um die „Erfindung“ Europas und seiner Zukunft in einer öffentlichen Debatte zu ermöglichen, bietet das im Juni 2016 an der Frankfurt University of Applied Sciences eröffnete „Center for Applied European Studies“ Symposien, Vorträge und öffentliche Veranstaltungen an. Die Veröffentlichung relevanter Forschungs- und Diskussionsergebnisse ist ein weiteres wichtiges Ziel. Im Vordergrund der Arbeit steht die Interdisziplinarität der Projekte. Durch den Austausch der unterschiedlichen Fachbereiche der Frankfurt University of Applied Sciences und einem internationalen Austausch werden neue Konzepte entwickelt. Auch der Austausch von kulturellen, ökonomischen, politischen und wissenschaftlichen Perspektiven soll weitere Erkenntnisse hervorbringen und zur Diskussion stellen.
    Weitere Informationen zum CAES unter: http://www.europe-center.de

    Der KompetenzCampus – Weiterbildung und Lebenslanges Lernen
    Die Frankfurt UAS spezialisiert sich zunehmend als Ort des Lebenslangen Lernens. Um ihre Rolle als Ansprechpartnerin für begleitete Lernprozesse und Initiativen weiter auszubauen, wurde im Sommer 2017 der „KompetenzCampus – Weiterbildung und Lebenslanges Lernen“ gegründet. Der KompetenzCampus bietet wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Weiterbildungen für Unternehmen und die interessierte Öffentlichkeit sowie für Alumni an. Zielgruppe sind Menschen mit einem ersten akademischen Abschluss, Personen mit einem Berufsabschluss und Praxiserfahrung sowie Unternehmen und Institutionen, die ihre Mitarbeitenden weiterbilden möchten.
    Mehr zum KompetenzCampus unter http://www.frankfurt-university.de/weiterbildungsangebote

    Kontakt:
    Frankfurt University of Applied Sciences
    Center for Applied European Studies
    Corinna Kartmann
    Tel.: +49 69 1533-3364
    E-Mail: info@caes.fra-uas.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    jedermann
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


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