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14.05.2018 13:46

Internet der Dinge als technologischer Treiber der Digitalisierung

Torsten Büttner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Telekom Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL), University of Applied Sciences

    Die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) forscht gemeinsam mit der Detecon International GmbH, der Unternehmensberatung der Deutschen Telekom, im Themenfeld des Internet of Things (IoT, dt. Internet der Dinge). Das IoT gewinnt zunehmend an Bedeutung, so waren 2016 ca. 6,4 Milliarden Geräte vernetzt und für das Jahr 2020 prognostiziert Gartner Inc. einen Anstieg auf rund 19,3 Milliarden Geräte.
    Damit ist IoT ein wichtiger technologischer Treiber der Digitalisierung. Die damit möglichen Geschäftsmodelle bieten große Wachstumschancen und interessante Perspektiven für die Zukunft der deutschen Wirtschaft.

    Mit Hilfe von Analysen aus bestehenden IoT-Anwendungen gehen die Forscher der Frage nach, wie aus dem Zusammenspiel verschiedener Akteure durch IoT-Anwendungen ein wirtschaftlicher Mehrwert geschaffen werden kann.
    Eine Wertschöpfung entsteht, wenn aus den Sensoren des IoTs relevante Informationen (sogenannte „Insights“) abgeleitet werden und damit die Entscheidungsagilität erhöht wird. Als Weiterentwicklung herkömmlicher verbindungsorientierter Geschäftsmodelle werden informationsgetriebene Modelle vorgeschlagen. „Heutzutage wird viel über Digitalisierung gesprochen. Unsere Erkenntnisse zeigen, wie aus dem IoT ein echter Mehrwert für Unternehmen entstehen kann. Auch in unseren Lehrveranstaltungen profitieren unsere Studierenden von diesem aktuellen Wissen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Czarnecki, Hochschullehrer an der HfTL im Fachgebiet „Wirtschaftsinformatik und Informationssysteme“.

    „Die Entscheidungsagilität, die durch den Einsatz von IoT entsteht, wird die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft stärken“, erläutert Dr. Wisselink, Managing Consultant bei der Detecon.

    Ein Beispiel für informationsgetriebene Geschäftsmodelle ist der IoT-Anwendungsfall „Park and Joy“. Dabei werden Parkplätze mithilfe von Sensoren vernetzt und Autofahrer in Echtzeit per App über verfügbare Parkplätze informiert. Bei Interesse können diese gebucht und gleich bezahlt werden. Technisch wird Park and Joy realisiert, indem Sensoren auf den Parkflächen erfassen, ob ein Parkplatz frei oder belegt ist. Diese Information bildet die Insights, welche den Autofahrern dabei helfen sollen, schneller einen Parkplatz zu finden, die sogenannte Entscheidungsagilität.

    Auch weitere Anwendungen, die revolutionäre Veränderungen für die Logistik bringen, sind durch IoT möglich. Zum Beispiel kann durch intelligente Parksysteme die Schadstoffbelastung in Städten verringert und durch Sensoren in Bahnsteigen die Sicherheit der Fahrgäste verbessert werden. Die bisherigen Forschungsergebnisse der Detecon und HfTL sind in ein Bitkom-Positionspapier eingeflossen und wurden mit Experten auf führenden Fachkonferenzen diskutiert. Ausgewählte Informationen zum Themenkomplex IoT werden in unterschiedlichen Publikationen vorgestellt.

    Detecon International ist eine weltweit agierende Unternehmensberatung, die klassisches Management Consulting und ausgeprägte Technologie-Expertise vereint. Denn beides gleichzeitig zu denken, bestimmt die zukünftige Performance jedes Unternehmens.

    Die HfTL ist eine durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) anerkannte private Hochschule in Trägerschaft der HfTL- Trägergesellschaft mbH, eine hundertprozentige Beteiligung der Deutschen Telekom AG. Die HfTL steht für Lehre und Forschung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und ist die einzige deutsche Hochschule mit diesem Spezialprofil.


    Weitere Informationen:

    http://www.hft-leipzig.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
    Elektrotechnik, Energie, Informationstechnik, Wirtschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


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