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15.05.2018 12:15

Alexander Meissner zum neuen EMBO-Mitglied gewählt

Dr. Patricia Marquardt Pressestelle
Max-Planck-Institut für molekulare Genetik

    Alexander Meissner, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik (MPIMG) in Berlin und Leiter der Abteilung Genomregulation ist zum Mitglied der Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO) gewählt worden. Meissner, der vor einem Jahr aus den USA nach Berlin gekommen ist, beschäftigt sich mit Fragen zur Identität von Stammzellen und den grundlegenden epigenetischen Prinzipien, nach denen diese Zellen ihre Identität verändern können. 2018 wurden 62 herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus insgesamt 24 verschiedenen Ländern zu EMBO-Mitgliedern gewählt.

    “Ich fühle mich sehr geehrt, zum Mitglied einer so exzellenten Forschungsorganisation gewählt worden zu sein,“ sagt Meissner. „Die EMBO-Mitglieder bilden ein Netzwerk aus herausragenden Spezialistinnen und Spezialisten in allen Bereichen der Molekularbiologie und der gegenseitige Austausch ist in hohem Maße stimulierend und befördernd für unsere wissenschaftliche Arbeit.“

    Meissner beschäftigt sich mit Fragen der epigenetischen Regulation, also denjenigen Mechanismen, die ohne Veränderung der Basensequenz das Ablesen der Gene steuern. Gemeinsam mit seinem Team aus experimentellen Biologinnen und Biologen sowie Bioinformatikerinnen und Bioinformatikern untersucht er, welche Faktoren dazu führen, dass aus multipotenten Stammzellen, die sich zu fast allen Geweben des Organismus weiterentwickeln können, hochspezialisierte Zellen werden, aus denen nur noch Zellen dergleichen Art hervorgehen können.

    Alexander Meissner ist der vierte Vertreter des MPIMG, der zum EMBO-Mitglied berufen worden ist. Neben ihm sind Bernhard Herrmann, Direktor am MPIMG und Leiter der Abteilung Entwicklungsgenetik, Stefan Mundlos, auswärtiges wissenschaftliches Mitglied der MPG und Leiter der Forschungsgruppe Entwicklung & Krankheit, sowie Hans Lehrach, emeritierter Direktor des MPIMG, Mitglieder der renommierten internationalen Organisation.

    Zur Person: Alexander Meissner ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Er hat Biotechnologie an der Technischen Universität Berlin studiert und anschließend bei Rudolf Jaenisch am Whitehead Institute / MIT in den USA promoviert. Nach eineinhalb Jahre als Postdoc bei Rudolf Jaenisch und Eric Lander wechselte Meissner 2008 in die Abteilung für Stammzellen und Regenerative Biologie an der Harvard University und zum Broad Institute, wo er seine unabhängige Karriere startete. 2016 folgte er einem Ruf an das Max-Planck-Institut für molekulare Genetik als Direktor und Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft, wo er seit 2017 im Hauptamt tätig ist.

    Über EMBO: EMBO ist eine Vereinigung von mehr als 1800 führenden Forscherinnen und Forschern, die Exzellenz in den Lebenswissenschaften fördert. Die Hauptziele der Organisation sind es, begabte Forscherinnen und Forscher in allen Phasen ihrer Karriere zu unterstützen, den Austausch wissenschaftlicher Informationen zu fördern und ein europäisches Forschungsumfeld zu schaffen, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Höchstleistungen erbringen können.


    Weitere Informationen:

    https://www.molgen.mpg.de/3661772/Genome-Regulation
    http://www.embo.org/


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten, Wissenschaftler
    Biologie, Informationstechnik
    überregional
    Personalia
    Deutsch


    Prof. Dr. Alexander Meissner


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